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Waadt Wallis (Brieg), Solothurn (Grenchen), Freiburg .
(Lulle) und Luzern (Bad Rothen bei der Emmenbrücke ) eine solcheAusdehnung gewonnen, daß sie nicht nur das Inland völlig versorgt,sondern auch — besonders die der erstgenannten Orte — in den be-nachbarten, ja sogar in den überseeischen Ländern Geschäfte macht.
r Wir fügen noch einige Bemerkungen über den Umfang der ge-sammten schweizerischen Industrie bei. Die Zahl der Fabriken imGebiete der Eidgenossen mag sich auf 1600 und die Menge der irrdiesen Fabriken und in noch viel mehr Werkstätten beschäftigten Ar-beiter auf 250,000 belaufen. Sie beträgt also ein volles Zehntelder Gesammtbevölkerung. Dies würde wohl zu der Annahme berech-tigen , daß beinahe die Hälfte der schweizerischen Bevölkerung mittel-bar oder unmittelbar von der Gewerbsindustrie lebe. Die relativgrößte Zahl kommt auf Verarbeitung der Baumwolle, denn mit der-selben beschäftigen sich gegen 73,000 Personen, mit der Seiden-industrie 45,000, mit der Uhrenmacherei und Bijouterie 40,000,mit der Strohflechterei 70,000. So ernähren sich denn mit diesenvier Industriezweigen über 200,000 Personen, d. h. ungefährder mit Industrie sich beschäftigenden schweizerischen Bevölkerung.
Was den Geldwerth der Erzeugnisse betrifft, so lassen sich fol-gende Ansätze als wahrscheinlich annehmen:
Seidenfabrikate ....
Fr. 300,000,000
Baumwollenfabrikate .
„ 150,000,000
Uhren.
„ 50,000,000
Wollenzeuge ....
„ 35,000,000
Strohgeflechte ....
„ 12,000,000
Bijouteriegegenstände .
„ 10,000,000
Mousselinestickereien
„ 10,000,000
Maschinen ....
„ 7,500,000
Glaswaaren ....
„ 5,000,000
Tabakfabrikate ....
„ 5,000,000
Gerberwaaren ....
„ 5,000,000
Buch- und Steindruckereiprodukte .
„ 3,000,000
Papier.
„ 2,500,000
Parquetterie und Holzschnitzeleien .
„ 5,000,000
Dies ergibt eine Gesammtsumme von
Fr. 600,000,000, wo-