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Verzeichniss der Fauna und Flora der Molasse im Württembergischen Oberschwaben / von Dr. J. Probst
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Pimelea oeningensis, einige Blätter.

Andromeda protagaea Unger.

Vaccinüm sind mehrere Arten vorhanden; es ist jedochschwierig, diese kleinen und variirenden Blattformen unter dievon Heer und Unger dargestellten unterzubringen oder von ihnenzu unterscheiden.

Mijrsine doryphora Unger; diese steifen und grossen Blättersind von Radoboy zuerst bekannt gemacht worden.

Cornus Studeri Heer.

Rhamnus bilinicus Ettgshs.

Rhus deleta Heer.

Häufleri

, Stitzenbergeri Heer.

Die Endblättchen und seitlichen Blättchen liegen zum Theilnoch auf der nämlichen Platte neben einander.

Ausser diesen Pflanzenresten, deren Vorkommen in Hegg-hach zu erwarten war, stellten sich auch noch einige andere ein,deren Vorhandensein sich nicht voraus erwarten liess. Wir hebenhervor:

Gleichenia sp.? Dieses Farrengeschlecht, das in der Kreide-flora von Kome in Grönland so reich entwickelt ist (cf. Heer,Polarflora, III, S. 42), hat in der oberschwäbischen Molasse un-verkennbare Reste zurückgelassen. Mehrere Stengelstücke gabelnsich in der characteristischen Weise, während die mittlere Knospein der Entwicklung gehemmt ist. Leider sind nur die Stengelohne Blätter erhalten, wesshalb die Bestimmung nicht ge-sichert ist.

Lemna sp. Fossile Wasserlinsen sind bisher nicht, so weitbekannt, gefunden und bekannt gemacht worden. In tertiärenMwgelschickten bei Essendorf fand ich eine beträchtliche Zahlderselben; sie sind tkeils isolirt, theils zu zwei und drei ver-gesellschaftet. Bei einem Stück ist auch das Würzelchen, dass >ch in das Wasser einsenkt, zu erkennen.

in Bezug auf die

Protaceeu ist es schwierig, eine auch nur allgemein ge-haltene Angabe zu geben. Die Schwankungen, welche von den