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mhl gefunden; aus der obersehwäbischen Molasse besitze ichnur ein einziges Stück vom Scharben bei Essendorf, welches,obwohl von den Steinheimer Geweihen abweichend, eine rosen-stofikaitige Ausbreitung an der Basis zeigt. Die Geweihe vonHeggbach, Günzburg, Dinkelscherben lassen diese Bildung nochnicht erkennen.
Ungeachtet bei dieser Abtheilung die Uebereinstimmung derfossilen Erfunde weniger in die Augen springt, glauben wir dochdieselbe im Allgemeinen aufrecht erhalten zu können, wobei wirnoch kervorlieben, dass das Genus Hipparion auch in Frankreich noch nicht in dieser Etage erscheint, sondern erst in der nächst-folgenden, womit wiederum eine Uebereinstimmung wenigstens ineinem negativen Merkmal besteht.
Gaudby zieht sodann noch die Schichten von Eppelsheim und von Pikermi als die beiden jüngsten Glieder zum Miocän,die jedoch von deutschen Paläontologen und Geologen meist schon«ne plioeänen Formation verwiesen werden. Wenn Gaudby ver-mittlet, dass die üeninger Fauna dem Eppelsheimer Schichten-«omplex angehören dürfte, so ist diese von ihm mit Vorbehaltausgesprochene Annahme wohl nicht ganz genau.
Unserem Mittelmiocän, sofern in demselben die meerischeFacies vertreten ist, entspricht nach den Veröffentlichungen vonFeifortrie recht gut die Meeresmolasse von Bordeaux .
Ob unserer Brackwassermolasse in Frankreich und ander-mrts gut übereinstimmende Schichtencomplexe entsprechen, müssen1? ir anheimgestellt sein lassen.
In Italien werden die Schichten vonSuperga unserer unternSüsswassermolasse, wie die meerischen Schichten von Turin unse-rer helvetischen Stufe und die von Tortona unserer obern Süss-w assermolasse gut entsprechen.
In England fehlt die mioeäne Bildung. (Zu vergleichen