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Fünfter Abschnitt. (Anhang-.)Historischer Ueberbliek über die geognostischenund paläontologischen Untersuchungen im wärt-tem bergischen Oberschwaben .
Die geognostischen und paläontologischen Untersuchungendes württemb. Oberschwabens wurden, wie zu erwarten, erst iinLaufe dieses Jahrliuuderts mit Consequenz gepflogen; doch zogenschon im vorigen Jahrhundert einige Punkte an der Iller , Donau und Eiss die Aufmerksamkeit auf sich. Wir entnehmen die be-treffenden Nachrichten der Darstellung des Herrn ProfessorDr. v. Quenstedt in der Einleitung zu seiner Schrift: Fteroi»ylus suevicus (S. 19), wo es heisst:
„Balthasar Ehrhardt von Memmingen machte schon imJahre 1748 den grossartigen Versuch, das ganze Schwabenlandin sechs übereinander lagernde Formationen einzutheilen undbezeichnet die Gegend zwischen Bodensee , Donau und Lccli aherste Formation Schwabens : Suevia subterranea litbodendra. Dafinde man keine Seemuscheln, sondern Sumpfmuscheln, Blätter,Kohle.
Darauf folge die zweite Formation: Suevia subterraneacochlifera; hier treffe man weder See- noch Sumpfmuscheln, son-dern nur Landmuscheln, aber horrendae multitudinis, zu förm-lichen Bergen angehäuft. Die Sache beginne unterhalb Balzho®an der Iller , wo in einem sandigen Berge sich weisse calcinirt«Spezies fänden, ungefähr von der Form der Herrenschnecke (fl® 1 Ipomatia). Er meint hier offenbar die Paludina varicosa, ä®erst neuerdings durch die rühmlichen Bemühungen des Herrn Ober-finanzrath Eser wieder aufgefundeu wurden. Bei EinsingenEggingen (westlich Ulm ) kämen hortensium vulgatissimarum *P*'cies exacte repraesentantes in solcher Menge vor, dass man Stadt*davon bauen könnte.“
Einige Jahrzehnte früher hatte (1. c. S. 9, 10) „der gelehrt*Physicus der freien Keichsstadt Biberach , Dr. Johannes Iau®’ 0Bauer, an Professor Cammerarius nach Tübingen Glossopetr * 11(Haifischzähne) gesandt; auch kommen dort andere kleine Ste»*