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Württemb. Jahreshefte zerstreut sind. Dieselben sind haupt-sächlich :
1) Das Miocän (die Molasse) im württemb. Oberschwaben istist in drei Gliedern vertreten. Eine Fünftheilung derMolasse, wie sie znm Theil in der Schweiz und im Main zer Becken vorhanden ist, liess sich im württemb. Ober schwaben nicht aufrecht erhalten. Die drei Glieder sind:die untere Süsswassermolasse, M e e r e s molasse (helve-tische Stufe) und obere Süsswassermolasse. (OeningerStufe), (cf. Württemb. Jahreshefte 1868, S. 181, und1871 , S. 117). Die Brackwassermolasse kann nicht alsgleichwertig mit den genannten Gliedern anerkannt wer-den. (cf. unter Ziffer 5.)
2) Sämmtliche Glieder der Molasse streichen von Süd-west nach Nordost in unmittelbarem Anschlüsse an dieschwäbische Juraformation, überhaupt an die schwäbischeTerrasse, so dass die Glieder des Molassegebirgs, wenig-stens südlich von der Donau , als eine Fortsetzung der-selben erscheinen, (cf. Württemb. Jahreshefte 1866,_ S. 56.)
3) Die Schiclitencomplexe der Molasse, nördlich und südlichder Donau , sind gl eich alte rig; es besteht unter ihnennur ein Unterschied der Facies, (cf. Württemb. Jahres-hefte 1871, S. 117.)
4) Durch den Nachweis der Verbreitung der Molasse undihrer Gliederung wurde auch die Mächtigkeit derselbenannähernd erkannt, sowohl der Gesammtmächtigkeit alsdie Mächtigkeit der einzelnen Hauptabtheilungen (cf. Würt-temb. Jahreshefte 187^, S. 139; und 1874 mit Durch-schnitten von Süd nach Nord und von Ost nach West).
5) Die Verhältnisse der Brackwasserformation sind inwürttemb. Oberschwaben , wie sich jetzt nach längeren,unvermeidlichen Schwankungen wird aussprechen lassen,nicht im ganzen Gebiet gleichmässig, sondern verschiedengestaltet. Dass dieselbe in naher Beziehung zur Meeres-molasse stehe, ist unverkennbar, jedoch sind diese Bezie-hungen an verschiedenen Orten verschieden; nämlich: