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Beiträge zur Kenntniss der fossilen Fische aus der Molasse von Baltringen : klein- und grosszahnige Rochen / von Pfarrer Probst
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1%. 4 stellt einen Zahn dar, der in eine noch schärfereSpitze ausgezogen ist, wie sie bei männlichen Kochen vorzu-kommen pflegt. Aber auch hier sind die gleichen Zahnelementezu sehen, die Abtheilung des Zahns in eine vordere und hintereSeite, und auf der Vorderseite befindet sich die glatte Grube,die, der Gesammtform des Zahns entsprechend, lang nach obengezogen ist; am Grund der Vorderseite ist der Zahn gerunzeltund fällt steil gegen die Grube ab. Die abgetheilte Wurzelkommt unter die Spitze selbst zu stehen und ist von oben wenig'sichtbar.

Wenn man die Gebisse der lebenden kleinzahnigen Kochendurchgeht, so findet sich bei ihnen eine ganz gut übereinstim-mende Formenmannigfaltigkeit, so dass an der Zusammengehörig-keit dieser verschiedenen Formen nicht zu zweifeln ist.

Die Zähne sind nicht gerade selten; meine Sammlung zähltungefähr ein halbes Hundert.

2. Art: Baja rugosa n. sp.

Taf. I. Fig. 5-9.

Sie ist beträchtlich häufiger als die vorhergehende Art, über-haupt die häufigste Art der Molasse von Baltringen ; desshalbist es auch hier möglich, den Formenkreis der einzelnen Zähnenachzuweisen.

Dieselben sind grösser und kräftiger gebaut, als die vorher-gehende Art.

Fig. 5 ist auf der ganzen Vorderseite stark runzlig,der First selbst hat mehrere (c. 10) ausgezeichnete Kunzeinoder Falten. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, doch findetsich eine schwache, leicht zu übersehende Vertiefung, die a ' ,erkeine Veranlassung zu einer Verwechselung mit der vorigenArt geben kann, weil dieselbe nicht blos sehr seicht ist, soDdem auch auf ihrem Grunde mit deutlichen Kunzein bedeckt ist

Die Umrisse der Vorderseite dieser am meisten in die Breitegezogenen Form streift an das Sechseck. Die Hinterseite i»ziemlich stark eingeschnürt; d, h. unterhalb des Firstes ver