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über, (bei Warthausen und ßöhrwangen). Ein solches Ueber-greifen über die terrassenförmig nach Süd hintereinander liegendenGlieder unserer Tertiärformation spricht ganz gegen den tertiärenCliaracter der Nagelflu; entspricht aber ganz der Art und Weise,wie das Gletschermaterial sich in unserer Gegend über die alternSchichten hingelagert hat.
Wir wollen dabei nicht verschweigen, dass auch zwischendie Nagelflufelsen sich schnell wieder auskeilende Sandstein-schichten eingelagert haben, die dem Molnssesandgtfein sehr ähn-lich sehen; so am St. Michelstein bei Essendorf, im Josefstobelbei Heinrichsburg O/A. Waldsee etc. Wenn man übrigens be-denkt, dass der tertiäre Saud überall in nächster Mähe ansteht,und in geringer Tiefe uuterlagert, so ist dieses Vorkommen nichtmehr befremdend. Herr Dr. Julius Schill führt allerdings an,(W. Jahreshefte 1859, S. 130, 599), dass die ächte tertiäreNagelflu mit Eindrücken im badischen Seekreis eine weite Ver-breitung habe; es müsste aber noch speciell bewiesen werden,dass dieselbe auch in die Württcmbergische Landschaft von dortaus irgendwo sich hereinerstreckt. Für Württemberg werden wirdie tertiäre Nagelflu als anstehendes Gebirg auf die Adeleggbeschränkt ausehen müssen. Dagegen bleibt die Frage offen,ob nicht die auf der Alb zerstreuten Silicatgerölle als ein übriggebliebener Kest ehemaliger Tertiärschichten aufgefasst werdendürfen. Schliesst ja auch die Meeresinoiasse von Baltringen inihren festen Bänken nicht selten Milchquarze und verschiedeneandere Gerolle ein. Noch mehr als diese letztere dürfte diebunte Nagelflu der Schweiz zur Vergleichung lierbeigezogenwerden, (cf. Heer, Urwelt der Schweiz . S. 286 u. ff.).
Auch die zweite Eigeuthümlichkeit der äussern Gletscher-landschaft, der Blocklehm stellt sich uns bei näherer Betrach-tung als ein Product dar, das nicht zu einer vollen Abtrennungv on der inuern centralen Gletscherlandschaft berechtigt undnöthigt, sondern ebenfalls nur eine Episode im Verlauf der Glet-scherperiode bezeichnet. Wie die abgerundeten Gerolle nirgends,auch nicht im Centrum und auf den Hauptsträngen des Gletschersganz fehlen, aber mehr zurücktreten gegenüber den eckigen