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Fragmenten, so fehlen auch dort die Lehme nicht. Tn Muldenund Niederungen kommen sie sporadisch überall vor und gebenim Verein mit dem schwachen Gefall Veranlassung zu Ver-sumpfungen. Bisweilen vermischen sie sich mit dem Kies sostark, dass dieses mit der Provinzialbenennung „Lettkies“ be-zeichnet wird, und wegen der starken Beimischung von Lehmzur Strassenbeschotterung untauglich wird. So besonders in derGegend um den Schreckensee O/A. Saulgau und Altshausen . Dortist in weiterem Umkreis die Kiesgrube von Mendelbeuren dieeinzige, die von dem starken Lehmzusatz frei ist. Da jedochdie Bildung des Hochlandlehms als Decke, welche die äussereGletscherlandschaft umhüllt, nach unserer Anschauung schon mitdem Rückzug des Gletschers zusammenhängt, so sprechen wirüber ihn im Zusammenhang mit den
III. Modificationen, welche durch das Zurückschmelzendes Gletschers hervorgerufen wurde.*
Die topographische Gliederung der Gletscherlandschaft, diewir bisher vorgeführt haben: der dominirende Hauptzug und seineFächerlinien, die drei grossen Stränge, in welche sich der Haupt-zug gabelt und ihre Seitenverzweigungen, auch noch die Nagelfluund das erratische Blockmaterial über ihr, kamen an ihre Stelledurch die Vorwärtsbewegung des Gletschers. Das Zurück-schmelzen des Gletschers brachte zunächst die Aenderung her-vor, dass nach dem Ausscheiden des Eises aus der Masse desGletschers die mineralischen festen Beimengungen, Sand, Kies,Blöcke allein noch zurückblieben. Die Gesteine liegen desshalbauch wirr und kraus durcheinander, sind häufig auf die Spitz«und auf die schmale Kante gestellt, scharfeckig, und lassendeutlich erkennen, dass sie nicht durch Wasserströme aus denHochalpen herabgeschwemmt wurden. Durch diese festen Kelictewurde die Situation des Gletschers fixirt in dem Stand, den erim Moment des Abschmelzens einnahm. Mit der Verwandlungdes Eises in Wasser wurde aber ein bewegliches Element ent'
* Vergleiche Skizze B.