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centrirt, und dann in das Blei gebracht wird. (Iars Reisen» UI. 1) Hausmann (Reise durch Scandinavien V. 408) giebtdas ganze jährliche Goldausbringen zu 3 bis 4 Mark an.
— Nächstdem erfolgt noch etwas Gold aus dem goldhaltigenSilber von Falun (s. Silber), von welchem es durch Schwe-fel geschieden wird. Die Goldproduktion zu Falun beträgtjährlich 4 bis 4Z Mark.
Ueber das Vorkommen des Goldes in Afrika sind we-nig befriedigende Nachrichten vorhanden, obgleich früher vonder Ostküste, und jetzt von der Westküste dieses Welttheils, vielGold in den Welthandel gekommen ist. Crawford nimmtin seinem bekannten Werke (liistor/ ok tlio ^i->;Ich>«4»go.L<ii»l,urgl> 1820) an, daß eine jährliche Goldproduktion von470,588 Unzen (ein Werth von 2 Millionen Pfund Sterling ),oder von etwa 62,550 Mark (nämlich 2,679950 Engt. Pf. >» Troy — 1 Kilogr. — 4,27614 MarkCölln.) aus Afrika einGegenstand für den Handel werde; eine Quantität welche et-wa das Zwölfsache der Goldgewinnung von ganz Europa be-tragen würde. Wenn diese Angabe richtig ist, oder sich dochder Wirklichkeit einigermaßen näherte; so würde sich darausauf einen großen Goldrcichthum im Inneren von Afrika schlie-ßen lassen.
In Egppten sind die Schätze versiegt, welche zu denZeiten der Ptolomäer schon aus dem Gebirge von Ollaky, inder Nähe von Aidab, unfern des alten Berenice, am rothenMeere, gewonnen wurden. Dieser Bergbau auf Gold, derälteste von welchem sich eine Kunde erhalten hat, ward nochzu Agatharchides Zeiten betrieben, aber damals schon mit* wenigem Erfolg. An neueren zuverläßigen Nachrichten überden Bergbau in diesem Gebirge, welches Burkhardt ('1'rn-vels. 184) ein Granitgebirge nennt, fehlt es gänzlich.
Vergeblich sind bisher die Bemühungen gewesen, dasreiche Goldland am Ostrande von Nordasrika aufzufinden.