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und den glühenden Gasarten die Warme entzogen werden,ehe sie durch die Fuchsöffnung abziehen. Käme es also nurauf die größtmöglichste Benutzung des Brennmaterials alleinan; so würde das Verhältniß des Heerdes zum Rost rechtgroß gewählt und die Einrichtung so getroffen werden müssen,daß die Flamme lange im Arbeitsraum zurück gehalten wird.Das längere Verweilen der Flamme im Ofen, läßt sich aberdurch die größere Verminderung der Ausströmöffnung, nämlichdurch die Verkleinerung der Querschnittsfläche des Fuchses, be-werkstelligen. Ein solches Verhältniß der drei Flächen zu ein-ander, würde folglich die Wirkung hervorbringen, daß die durchdas Verbrennen des Brennmaterials entwickelte Wärme, mög-lichst vollständig im Arbeitsraum des. Ofens abgesetzt wird.Durch die ununterbrochen fortdauernde Anhäufung der entwi-ckelten Wärme, würde der Körper nach und nach bis zu demGrade der Temperatur, den die Flamme selbst besitzt, erhitztwerden können, wenn die Osenwände die empfangene Warmenicht fortwährend an die Atmosphäre absetzen, oder wenn derOfen von einem absoluten Nichtleiter der Wärme umgebenwerden könnte. Es giebt aber kein Mittel, den Wärmever-lust durch Leitung zu verhindern, und daher wird die ver-langte Temperatur im Ofen nur hervorgebracht werden können,wenn die durch die Leitungsfähigkeit der Ofenwände verlorengehende Wärme, immer wieder ersetzt wird. Ein solcher Er-satz läßt sich nur dadurch bewirken, daß der Arbeitsraum ingleichen Zeiträumen mehr Wärme erhält, als ihm durch dieLeitungsfähigkeit der Materialien, welche ihn umschließen', ent-zogen wird. Dieser Zuschuß von Wärme kann nur erfolgen,wenn die Flamme und die glühenden Gasarten, welche einenTheil ihrer Wärme abgegeben haben, entfernt werden, um ei-ner anderen, stärker erhitzten Flamme den Zutritt in den Ar-beitsraum möglich zu machen. Je langsamer dieser Zutritterfolgt, desto mehr Wärme geht durch Leitung verloren und