Herzog Johann war in Mönchsgestalt nach Italien gekommen; er ist/ nachdem Kaiser Heinrich ihn zu Pisa gesehen ?§), in solche Dunkelheit verschwunden/ daß manvon seinem Lebensziel nicht weiß/ wie hoch er es ge«bracht??), und ungewiß ist, ob er bey den Augustinernzu Pisa / oder als ein unbekannter Bruder in hohem Al»ter im Eigen auf dem Stammgut gestorben? 8), und obder Blinde, welchen viele zu Wien am neuen Marktebetteln gesehen/ Sohn dieses unglücklichen Fürsten / wieer sagte?»), und Urenkel König Rudolfs gewesen- Wal«^.ther von Eschenbach sandte seiner Gemahlin eine Urkundeihres mitgebrachten Gutes; hierauf lebte er fünf unddreyßig Jahre als ein Schäfer im Lande Wirtemberg,bis er sterbend sich bekannte, und begraben wurde nachder Würde des uralten Stamms, von dem nichts mehrübrig blieb 4°), als der Nachhall Teutscher Lieder- Der
38) 1313. Hagen: man spricht, er sey zu Pisa verdorben.
37 ) Lschudi. Hemmerlin -w »oi-iiir. laßt ihn i3«8 erleben.
3L) Hemmerlin und Felip Faber, Suer., in der Mittedes fünfzehnten Jahrhunderts. Mehr als sechzig Jahre nachdiesem sey ein Ehrfurcht einflößender Greis von edler Gestalt,Hanns genannt, an den Ort gekommen und habe eine Hüttegebauet. Dieser habe alles Wohl gewußt, und die Kloster-frauen haben ihn für den Herzog gehalten, welches er ster-bend bekannt.
Zu) Thomas Ebendorffer von Haselbach. l» s^lv»
koeminsm kjiianäsin kecum dsduit, et ex ca lilium k,Stko-nium Aenuitz Huein 8aepiu8 Viennae viäi, ete.
ro) Herrmann von Eschenbach, welcher Bischof zu Cur und Abkzu Pfavers (Tschudi 6->llia eom.; Sprecher,
L. s) um i3Ls starb, soll der letzte dieses Namens gewesensey» (Hottinger, KG. TH.II, S. irr); in Urkundenfindet man 1310 den Edelknecht Johann von Wädischwyl(gleichen Geschlechts) sein Reichsleben in Weiler am Brünig»erkaufen; izir diesen Johann, als Ritter, mit WMHer<seinem Oheim, im Verkauf anderer Lehen, welche LeopoldPhilippen von Kien zu seinen Handen gegeben» beyde isro,
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