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Vierres Ca p i t el.
Von dem Ursprung des ewigen Bundes der acht altertOrte Schweizerischer Eidgenossenschaft
sl350 —1358^
Rudolf Brun , Ritter, Bürgermeister von Zürich , in Verschwö-dem vierzehnten Jahr seiner Verwaltung, stand im größ-^^ ^verten Ansehen, durch den Flor, welchen die neue Regie,rung seiner Führung schuldig war. Eben derselbe wurdevon vielen äußerst gehaßt, als ein Mann, durch dessenUnternehmungen Kinder aus dew Hause ihrer Aeltern,
Vater vori ihren Söhnen verbannt, Brüder und.brüder. ,sich liebende Freunde von einander entfernt, viele reiche,tapfere Mäntter, Mitbürger, Nachkommen alter Vor-stehet der Stadt, vorn Vaterland vertrieben worden,
Sie verabscheuten ihn, als einen Mann, der die Würdendem Pöbel gegeben, sich selbst aber tyrannische Macht;gegründet auf Niederträchtigkeit gegen Handwerke undauf starte Strenge wider alle anbete, die er hoch büßn-,
Verbannte oder hinrichten ließ '). Von der Zeit (welchealles heilt, gleichwie sie auch alles verschlimmert) erwa»teten sie, so lang Rudolf Brun lebe, nichts gutes; Ty-
i) Hemmerlin f<te furto reliquigr) meldet, Rudolf Brun ,beleidiget von den Pfaffen und Waldleuten in den Einsidcln,sey 1348 hinauf gezogen und habe alle ihre Reliquien mir denkostbaren Kapseln nach Anrieh entführt, doch nachmals dieRückgabe erbeten lassen. Wir finden hievon sonst keine Mel-dung. Wenigstens die Iahrzahl ist woil nicht die wahre(siehe unten I». ob). Sollte die Sache richtig seyn, somochte die PfafflM auch wohl zu der Erbitterung beytragen,
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