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II- Buch. Viertes Capitel.
Vor oder nach ihm wurde sein Vetter 8) Ulrich von Ma,zingen gewonnen. Hierauf zogen sie die Menge derjeni,gen herein, welchen die alte Verfassung, ydex dep Unter,gang deS Bürgermeisters, oder alles Kühne und Neuelieb war. Es fand sich kaum Ein Verrathet in der Zahlvon siebenhundert s) Verschwornen; Verschwörungenwerden seltener der Gemeine einer kleinen Republik, alseiner großen Republik oder einem Fürsten verrathen. EinBürgermeister und Rath wird nicht auf gleiche Weise ge>liebt, wie ein Fürst; es lockt keine so große Belohnung;und eingepflanzte Ehrfurcht angestammter Majestätschreckt mehrere von Verletzung her geheiligten Persoizeines Fürsien-
Die Mord- Als die Verschwornen ihr Beginnen auszuführen ge,ngchr. dachten, ritt in die Stadt Zürich mit großem Gefolge
* der Freyherr Ulrich von Bonstetten, als um bey dem
Frauenmünster die Ctiftsfraulem Anna von Bonstettenzu besuchen, in Wahrheit um die Weber und Hufschmiedevon den Senatorstühlen in die Werkstatte zurückzuführen.Bey Mitternacht kam als in schnellen Geschäften GrafJohann von Habsburg. D?r Herr von Hohenlanden.berg wurde über die Mauer gezogenvk>). Gewonnenwar der Wachter des Thors, nahe bey der Wohnung
gab dieser dem Grafen Rudolf zu Rapxerschwyl im I. irr?die Vogrey seines Klosters ( Tschudi).s) Gutt«, Schwester semes Großvaters, in erster Ehe vermähltan Mazingen, war dieses Freyherr» Mutter; und starbin gleichem Jahr mit Bonstetrens Mutter.
») 8oo nach Buliinger, svo (woh! ein Schreibefthler) beySchodeler. Ein Verrather (zwar vielleicht nicht der Mord-nacht selbst, aber doch der Anstalten dazu) war Heinrich.Grave, des Bürgermeisters Kundschafter bey ihnen; man IMseine Aussage, als er von Rapperschwyl wieder kam. EineBohne in die Hand war das Zeichen der Verständniß,sb) Weil er, als offenbar beleidigter, am verdächtigsten sey'!mußte.