Eeschicht» der Schwrlz.
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» So treu, bieder, kurz brüderlich, auS der Fülle« ' tapferer freyer Gemüther haben diese Männer ihrenr Tundschwur geleistet, und nicht sich selbst unter einan-. der, sondern ihren Muth wider die Macht von Oestreichb gemessen. Die Schweizer waren ein gutes redliches Volk;f am größten in großen Gefahren; mancher übertraf sieß a» Worten und List, am Tag der Schlacht kam keiner
a ihnen zuvor. Rudolf Brun , der Bürgermeister, war
ß in allen Schlichen der Parteyhaupker gelehrt; verwegen,
, wo es auf Worte ankam; bisweilen herzhaft aus Todes«
e furcht°7); überhaupt aus Furchtsamkeit wachsam^),
k hatt bis zur ttnmenschlichkeit, und niederträchtig bis
y M Treulosigkeit^); ein furchtbarer Mann, weil jeder
r gefährlich ist, weicher sich alles erlaubt; sonst so vor«
r« treflich zu Leitung eines Volks, baß zu einem guten Aor-
H steher ihm nur der Muth fehlte ein rechtschaffener Mann
n !«seyn. In seinen Schwachheiten^) wie in seinen gri-ll teil Eigenschaften, in einigen seiner Schicksale, be'on-
>; kers in seinem Verhältniß zu der Schweizerischen Eidge»
li, inssenschafi, war er dem Aratus von Sicyon ähnlich.
M Ja der Zeit als Aratus die unschuldige stille Eiogenossen-
e. schaft von Achaja durch den Beytritt größerer Städte er-
l« hob, und in auswärtige Verbindungen brachte, war sie
ja tuigefahr so alt als die Schweizerische^'), wenn man die
!s Jahre letzterer von der ersten Probe rechnet, welche sie
>n bcy Morgarten von ihrer Stärke gegeben- Die Achäerr«
er ^
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^ >7) S. unten die Schlacht bey Lattwyl.
^ a») Wie Lktavius Augustus.
^ S. oben bey lv. i->, im Le.rt Rappcrschwyl, und unteu beydl. r->o.
ra) Denn durch die Furcht (welche doch aus Mangel gurrnge» Selbstbewußtseyns herkommen mochte), durch sie wurde erböse und schlecht; wie die meisten mehr durch Schwäche als«us innerer Kraft gut sind oder böse.iß a>) Sicyon brachte Aratus in den Bund, als von desselben Ur»strunz des au. Jahr verstoß, Corinthus im aasten.
Theil. P