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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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240
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>4» n. Tuch. Viertes Capitel.

nen und Nafels liegt. Herr Walther strikt nach demRuhm seines Adels, die Glarner stritten für alles wasden Menschen lieb ist. Nachdem Stadion mit vielenEdlen umgekommen, floh fein Volk; zwey und zwanzigaus dem Städtchen Wesen wurden von den Glarnern er-schlagen ? s). Die Sieger brachen die Burg zu Nafels ,zogen heim, als die ohne alle Hülfe ihr Vaterland be>hauptet hatten, und baten die Schweizer um Aufnahmein den ewigen Bund-

«wigen Alle Orte der Eidgenossen waren eine Gesellschaft

^"""entschlossener Verfechter der ältesten Rechte der Mensch-heit, welche nichts als ihre Freyheit hatten, und nichtsals die Waffen übten. Alles wurde in diesem Geist be-urtheilt, regiert und erhalten. Dadurch behauptetendie Eidgenossen bey fremden Mächten den bisweilenfurchtbaren und allezeit großen Ruhm eines kriegserfahrenwohlpostirlen Heers, dessen jedes Ort wie ein cantonni-kendes Glied war. Da diese tapfern Männer nicht Cla-ris wollten, sondern die Glarner , und keiner darandachte, Glarisland als Eroberung zu beherrsche», gabensie ihnen gern den ewigen Bund.Es behalteschwuren sie,der Herzog sowohl, als die gefürsteteAebtissin alle rechtmäßige Herrschaft und ihre Einkünfte,das Land seine Freyheiten. Wir von Zürich , llri,Schwytz und Unterwalden wollen die von Elans dabeybehaupten; wir die Landleute von Elans wollen stets,ohne Widerrede, ohne Gefährde, zu unsern Eidgenossenhalten; wenn sie es begehren, so wollen wir auch indie Bünde treten, die sie mit andern haben und ma-chen- Damit keine Ungerechtigkeit noch um Kleinig-keilen Kriegsgefahr aus diesem Bund entstehe, sosind wir, die Glarner , übereingekommen, und vek-

?s) Ueberhaupt iro wurden erschlagen, Tschudi (selb- «inGlarner ); «o bey Krieg.