z Feind schlug er bis an die Mauer von Baden; lagerte. auf der Wählst«». Morgens um acht Uhr brach er auf,je nach Zürich zu ziehen; vor der kleinern ' Stadt begrub erdie Todten; alsdann steckte er von dem Nathhause sechs! »siegle Banner aus L6b).
Der Bürgermeister, über diesen Sieg sehr erschrok«e> ken, wurde von dem Volk, welches der Stadt Banner
n mit Gewalt nahm, von seinem Landgut mit großem Ge«
!t prange nach Zürich geführt, und in dem Bürgermeister»
lS thum auf Lebenslang bestättiget. Er hatte ausgestreut:
is j „einige von den Großen haben wider die Zünfte ver»n »schworen; sie wollen ehrliche Handwerker unter die alte
r> „grauliche Tyranney und in die tiefe Verachtung zu.
rs »rückstürzen; darum haben sie ihm den Tod geschworen,
ls »und haben die Frechheit, vorzugeben, er sey geflohen."
us Wohl größere Männer haben nicht in jedem Augenbick
ey einer Schlacht Verachtung des Todes gezeigt (ehe sie
ttr sich selbst gesagt, Heldenmuth sey nothwendig); wenn
ld> man aber diesen Mann, wie er sich in seinem Bürger»
eil nieisterkhum von Jahr zu Jahr mehr zu erkennen gab,
äf. aufmerksam betrachtet, so verschwindet fast alle Nei»
eu Mg, seine niedrige Seite durch Menschlichkeiten beste»
!«n ter Männer zn beschönen- Der Pöbel, dessen Stimme
jh. die Stimme Gottes genannt wird, nahm seine Vorspie.
als gelung an; seine Macht wurde erhalten. Rüger Ma-tt »esse aber genoß des Bewußtseyns, welches kein Volk
en- geben oder nehmen kann- Hundert ein und siebenzig
de» Jahre wallfahrte» jährlich von jeder Feuerstätte ein Mann
(es zogen überhaupt bey anderthalbtausend Menschenvon Zürich in die Eirisideln, wegen des Gelübdes,
irtt der Abschriften Eberhard Müllers gewesen seyn; sprach er wir
ih, Königs Hosen von »oo? Erschlagene Feinde: Lsch-,
r- Müller, soo; Schodeler, roo; Roo, 600.
mir ul>) Die Banner: Ellerbachs; von Baden, Leuzburg, Bremgar^M ken, Meningen, Brüsk.