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für dessen Rechnung zu verkaufen. Nun kam aberder Bericht aus der Schweiz , dass eine bereits dort-hin von Montvallat zum Auswechseln geschicktePartie von dem Banquier Müller in Freiburg alsfalsch erkannt und zurückgewiesen worden sei.
Der sonst so durchaus ehrenhafte Montvallathatte sich hier eine arge Blosse gegeben, nament-lich auch dadurch, dass er diese falschen Papieredurch die Hand eines von diesem Umstande nichtswissenden geachteten Geistlichen, des Abbe Jouery,gehen liess, der ihm die innigste Freundschaft wid-mete und ihm zu Gefallen auch dem Marquis d’Espi-nay schon vielfache Dienste geleistet hatte. Der Abbeäusserte übrigens keine Empfindlichkeit, sondern be-merkt kurz: „Ihr jüngster Brief enthielt Assignate;„ich habe sie Ihnen unverzüglich zurückgeschickt„aus dem Grunde, weil der Banquier, dem ich sie„brachte, erklärt hat, sie seien falsch.“ Bereits warauch von der französischen Regierung bei den schwei-zerischen Obrigkeiten über die Einbringung falscherAssignate von der Schweiz her in ihr Land Be-schwerde geführt und davon Veranlassung genom-men worden, wiederholt zu strengen Massnahmengegen die Emigranten aufzufordern.
Nach wenigen Jahren waren falsche und ächteAssignate gleichmässig werthlos. Von den ächtenallein waren fünfundvierzigtausend Millionen ver-fertigt worden. Dieser frevelhafte Missbrauch desStaatscredits, bei welchem man sich wesentlich aufden von dem Verkaufe der confiscirten Güter der