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Mammalien giebt es nur zwei, eine auch in Chili lebende Fleder-maus 4 ) und die Ratte; die Eingeborenen besassen zahme Hundeund Schweine, jetzt sind alle europäischen Hausthiere, (auch Ka-ninchen), eingeführt, einige auch verwildert. Vögel sind häufiger,dazu von eigenthümlichen Formen; sie sind jetzt in den Küsten-ebenen selten, in den Wäldern der Bergabhänge häufiger zu finden.Dole 5 ) führt 25 Arten Landvögel auf ausser den noch nicht be-stimmten; auffallend ist, dass es keine Papageien zu geben scheint 6 ),auch hat Doles Verzeichniss nur eine noch nicht untersuchte Taube,und die Kukuk, Eisvögel und wilden Hühner, (die Eingeborenenhalten zahme), fehlen ganz. Von Raubvögeln ist ein Falk undeine Eule, unter den übrigen treten besonders die GeschlechterMerops iMoho), Certhia (Drepanis, deren Federn die Einwohnersehr hoch schätzten), und Fringilla hervor. Von Amphibien findensich einzig einige Eidechsen; Insecten sind sparsam und den tak-tischen sehr ähnlich, einige 20 Käfer, mehrere Schmetterlinge, einigeAmeisen, die gemeine Hausfliege in grossen Schwärmen, wenigeSpinnen und Skolopendern. Dagegen sind die Seethiere eben soverschiedenartig als reichlich, von Mammalien Cetaceen, von See-vögeln (ausser den nicht bestimmten) 21 Arten, fast alles die ge-wöhnlichen des Oceans und nur wenige eigentümlich, (wie Orty-gometra und Chloephaga sandwicensis), von Amphibien Schildkröten,Fische in grosser Menge, den indischen nah verwandt, doch nichtohne eigenthümliche Formen, Mollusken, Crustaceen und Zoophytenin besonders grosser Fülle und Mannigfaltigkeit.
Das Klima der Hawaiiinseln gilt übereinstimmend für ein ebenso gesundes als angenehmes; es ist zugleich bei der Höhe der Bergesehr wechselnd, auf den Küstenebenen meist trocken und heiss, anden unteren Bergabhängen heiss und feucht, an den oberen ge-mässigt und trocken. Die Durchschnittstemperatur des Tages be-trägt in Honolulu 24 0 C., in dem heissen Lahaina schwankt siezwischen 18 und 30°, in Waimea in Hawaii in 1200 M. Flöhe zwi-schen 9 und 18 0 . Man unterscheidet hauptsächlich zwei Jahres-zeiten, Sommer und Winter. Der erste hat reines, helles Wettermit erfrischender Luft und glänzendem Sonnenschein, an Regenfehlt es an vielen Stellen nicht, besonders an den Ostküsten derInseln, während an den Westküsten manchmal lange Dürre herrscht;im Winter (vom November bis März) ist das Wetter unbeständigund veränderlich und der Regen häufiger, auf den Bergen fällt je-