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doch in beiden Jahreszeiten der meiste. Stürme und Gewitter sindverhältnissmässig selten. Der Wind weht den Sommer über fastbeständig aus NO., im Winter wird der Ostwind öfter von Süd- undSüdwestwinden unterbrochen, die feuchtes und trübes Wetter mitsich bringen. Auf die Bildung der Küsten hat das Ueberwiegendes Ostwindes den auffallendsten Einfluss. Die Ostküsten, denender Passat die feuchten Wolken zuführt, haben deshalb den häufigerenRegen, grössere Feuchtigkeit der Luft und eine viel lachendere undglänzendere Vegetation; die Westküsten erhalten den wenigsten Re-gen, da auf den hohen Bergen der Wasserdampf der Wolken in star-ken Niederschlägen zu Boden fällt, und sind daher im Vergleich zuden Ostküsten auflallend dürr und öde, ein Unterschied, der sich inallen Inseln findet, aber in der Insel Hawaii am auffallendsten hervor-tritt. Die Strömung führt überwiegend gegen W., wird aber imWinter nicht selten von der entgegengesetzten unterbrochen.
Man kann die einzelnen Inseln nach den grössten in 4 Ab-theilungen theilen, Hawaii, Oahu, Maui und Ivauai mit den klei-neren, die um die beiden letzten liegen.
1. Die Insel Hawaii , die östlichste und zugleich die grösstedes Archipels, ist 22 M. lang und 19 M. breit, von einem Inhaltvon 188 Q.-M. und der Form nach ein fast gleichseitiges Dreieck.Ihre Küstenbildung ist überaus einfach, sie hat nur einen Hafen.Die Südostküste, die von dem C. Kapoho, dem Ostcap der Insel,bis zum C. Kalae, dem Südcap, 16 M. nach SW. geht, hat keinenAnkerplatz und ist den herrschenden Winden und den Wogen desÖceans bloss. Die Westküste zwischen den Caps Kalae und Upolu,dem Nordcap, die 21 M. von S. nach N. sich hinzieht, enthält da-gegen 3 kleine Baien, in denen Schiffe wenigstens gegen den Ost-wind Schutz finden, im S. die Bai von Ivealakeakua mit einem nichtempfehlenswerthen Ankerplätze, die von Kailua 4 M. nördlicher, dienicht besser ist, und die nördlichste, die von Kowaihae (20° 3' Br.,I 55° 53 1 Lge.), 9 bis 10 M. N. von Kailua, welche die anderenBaien ein wenig übertrifft und kleinen Schiffen hinter einem Korallen-riff einen geschützten Ankerplatz bietet. Die Nordostküste, derenRichtung 19 M. gegen SO. ist, hat fast überall keinen Schutz undliegt dem herrschenden Nordostwinde ganz offen; aber nicht weitN. von C. Kapoho besitzt sie dennoch den besten Ankerplatz derganzen Insel in der kleinen Bai von Hilo (oder Waiakea, Byronbai,19 0 44' Br., 155 0 4' Lge.), da ein grosses, bedecktes Riff (Blonde-
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