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Herr Marechall de Ville Roy, Guberna-tor der schönen nach Paris in Franckreichallerberühmtisten und vest- gelegenen StadtLyon, hat die Herren Bottschaffter am folgenden Donnerstag den 15. dito( nach dem szuvor Herr Colbert sein Gegen Besuchung ingemeiner Seffion erstattet) mit gleichmässigerKöstlichkeit in seinem wohlerbaunen und zusgerichten Pallast tractirt, darbey Mr. le Com-te d'Armagnac, und der Marggraff seinSohn, samt anderen Herren sich eingefunden,und neben freundlichen Difcursen die Gesund-heit Ihr Majest. des Königs, beyder Könisgen, des Herren Delphinen, 2c. wie auchder kobl. XIII. und zugewandten Orten derEydgnoßschafft schier auf gleiche Weiß, alsbey allen andern Mahlzeiten beschehen, getruns scken haben.
Daß nun die Mittel des zeitlichen Wolles Ibens nicht nur in dem Geflügel des Luffts, boder Wildstucken und Thieren des Erdbostdens, sonder auch in dem Grund des Fischreichen Wassers zu finden, hat Herr Mare-chal D'Aumont Freytags den 16. dito inDeme genugsam erwiesen, daß Er die Taffel beyi5. malen mit allerhand auserleßnen Stuckenvon grossem Preiß, under anderm ein Karpf, vielDuplonen, darff nicht sagen, ob es schon dergemeine Ruff war, etlich hundert Francken Iwerth; auch ein Pastetten- Werck mit wohls]riechendem Waffer fünfilich angefüllt, wels iches an verschiedenen Orten herausfliessend
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