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Parisische Reyss, Handlung und Bünde-Schwür das ist: wahrhafftige Erzehlung was sich in der zwischen dem Aller-Christlichen König zu Franckreich und Navarra Ludovico XIV. an einem so denne den XIII und V zugewandten Orten hochlöblicher Eydgnossschaft, im Jahr 1663 zu Pariss verpflogenen Bundes-Erneuerung zugetragen / geschrieben durch Johann Georg Wagner
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deß Herrn Treforiren Mallar in Beyseyn Hn.du Metz nach altem loblichem Brauch mitden Zehr und Reiß- Geldtern, der Lobl.XIII. Orthen, wie auch Fürstl. St. GallischeAbgesandter, und die auß Walliß jeder mitzwolff hundert Francken, die übrige Depu-taten aber der zugewandten Orthen, wie auchHerr Dollmetsch Vigier, Herr LandschreiberSchindler, und Herr Raths: Subftitut Wagsner, jeder mit neunhundert Francken in Louis-Thalern gegen ordentlicher Quittung begabetworden; Mir dem Secretario wurde nebender hievor gemeldten guldenen Ketten undPfenning für mein Reiß- oder Zehrung- Geltwie andern.

Noch selbigen Morgen besuchte ein Theilunter Ihnen den alten Herrn Graffen deBrienne, von deme Sie ganz höfflich warenempfangen und entlassen, wurden zu Mittagben Ihro Fürstl. Durchl. der Frau Herzoginvon Longueville samt Ihrer ganzen Geleithschafft mit einer so ansehenlichen und in allenStücken wohl angestellten Mahlzeit regalirt,daß meiner Feder ehender an der Möglichkeitdie Gebühr genugsam außzutrucken, als ander Materi einen weitläuffigen Difcours dasrüber anzuheben, und gegenwärtige Erzehalung zu erweitern, ermanglen wurde. Eswolte gleichsam diesere großmüthige und hochsverständige Fürstin, welche den vortrefflichenGeist deß Condéischen Hauses nicht verbersgen kan, billich duncken, daß weilen Sie mit

dem