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bem Überfluß der Gut und Wohlthaten gesgen den Herren Ambaffadoren zu Neuenburgden Anfang gemacht, wie an seinem Ort hiesvor rühmlich erwehnt worden, zu Pariß nichtweniger thun, und durch ein merckliches Kennszeichen Ihrer ohne das bekannten Frengebigakeit, die sonderbahre der LonguevillischenHerrschafft zu den Herren Eydgnossen Derobenachbahrten besten Freunden und respectiveVerburgerten jederzeit getragene Anneigungbezeugen, und mit der Köstlichkeit deß Brastiß, da gemeinem Ruff nach sechs biß siebenhundert Stuck auffgetragen waren, allen vor-gehenden Mählern zu wo nicht vortreffen,und hiemit den Schluß machen solte.
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Als man hiernach in gemeiner Seffion beŋ-samen, und in deme begriffen war, daß dieanstehende Außfertigung der Königl. Satisfa-& tions- Puncten, sonderlich wegen der End-gnössischen Kauff- und Handels. Leuthen, wieauch Herren Obristen und Haupt- Leuthendeß alten Leib Guardi Regiments und derdreyhundert Schwenkern Freyheit Schrifften und Gewahrsame, samt etwelchen biß dashin ohnerórteret zurück gebliebenen alten undneuen Kriegs: Reftangen und andern in denMemorialien begriffenen Dingen, vor derHerren Bottschafftern Abreiß mit Ernstenfollicitirt und außgewürckt werden solte, wur-de das Mittel ergrieffen, daß man forderstden Herrn Marggraffen de la Barde, alswelchem alle Sachen hauptsächlich am bestenbekannt,
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