Band 
Erster Band.
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Erstes Kapitel.

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Entdeckung mit der allgemeinen Lehre zu verknüpfen, ist nichtmehr zu fürchten, dass eine, den Einzelheiten zu sein- zugewendeteRichtung die Rücksichtnahme auf das Allgemeine behindert; kurz,wenn diese neue Organisation der gelehrten Welt in dieser Weisebegründet sein wird, braucht sie sich nur weiter zu entwickeln,ohne dabei irgendwie ihren Charakter zu verändern.

Wenn auf diese Weise das Studium der wissenschaftlichenAllgemeinheiten eine besondere Abtheilung innerhalb der grossengeistigen Arbeit bilden wird, so ist dies nur die Ausdehnung desPrinzips der Arbeitsteilung, was bisher die besondere Wissenschaftvon einander getrennt hat. Solange die besonderen positivenWissenschaften noch wenig entwickelt waren, hatten ihre Be-ziehungen unter einander noch nicht die Wichtigkeit um Raumfür eine besondere Klasse von Arbeiten zu bieten. Jetzt hat da-gegen jede besondere Wissenschaft eine solche Ausdehnung erlangt,dass diese neue Ordnung der Studien durchaus notwendig ge-worden ist, um den Zusammenhang der menschlichen Kenntnissezu erhalten, und dies ist der Zweck der positiven Philosophie inner-halb des allgemeinen Systems der Wissenschaften.

Ich werde nun die Vorteile dieser Aufgabe für den geistigenFortschritt darzulegen haben. Ich beschränke mich hierbei auf dieAndeutung der vier nachstehenden Eigentümlichkeiten:

Erstens gewährt uns das Studium der positiven Philosophie daseinzige vernünftige Mittel, um che logischen Gesetze des mensch-lichen Wissens evident zu machen. Um mich deutlicher auszu-drücken, möchte ich an einen Gedanken Blainville’s erinnerndener in der Einleitung zu seinen allgemeinen Prinzipien der ver-gleichenden Anatomie entwickelt hat. Danach kann jedestätige Wesen vom statischen und vom dynamischen Gesichts-punkt aus studirt werden, d. h. als fällig zu handeln und als wirk-lich handelnd.

Wendet man diesen Satz auf die Betrachtung der wissen-schaftlichen Thätigkeiten an, so besteht nach dem statischen Ge-sichtspunkt ein solches Studium in der Feststellung ihrer orga-nischen Bedingungen. In dieser Weise bildet es einen Theil derAnatomie und der Physiologie. Nach dem dynamischen Gesichts-punkt kommt es blos darauf an, den Gang des menschlichen Geistes