Dritten Kapitel.
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mehr benutzen will, als zur Unterstützung der Aufmerksamkeit,und noch viel mehr gilt das für die sozialen Vorgänge, da dieseeine noch höhere Verwickelung und mithin auch eine grössereVeränderlichkeit aufweisen, ludest; muss man als philosophischeKegel festhalten, die Vorgänge aller Art als den mathematischenGesetzen unterworfen zu behandeln; wir können dieselben leiderin der Mehrzahl der Fälle nur nicht erkennen, weil hier die Vor-gänge zu verwickelt sind. Auch ist kein Grund vorhanden, beiden verwickeltsten Vorgängen lebender Körper eine andere Naturanzunehmen, als bei den einfachsten Vorgängen der unorganischenKörper; nur die grosse Zahl der einwirkenden Kräfte bei demeinzelnen Vorgang bewirkt die Unregelmässigkeit in dessen Wir-kungen. Bei den sehr verwickelten Vorgängen giebt es deshalbnicht zwei, die sich vollkommen gleich wären. Schon bei den ver-wickelteren Vorgängen der leblosen Körper, z. B. bei den meteo-rologischen, zeigen sich die gleichen Schwierigkeiten, während mandoch nicht zweifeln kann, dass die zahlreichen Kräfte, aus denensie hervorgehen, einzeln den mathematischen Gesetzen nicht solltenunterworfen sein; nur deren grosse Zahl macht die beobachteten Wir-kungen unregelmässig, als wenn jede dieser Kräfte nicht bestimm-ten Gesetzen unterläge. Bei den einzelnen Vorgängen sind dieErgebnisse so mannigfach, dass man zu keinen festen Werthengelangen kann. Selbst wenn man später das mathematische Ge-setz für jede einzelne Kraft für sich kennen lernen sollte, würdeauf diese Weise doch das Zusammenwirken so vieler einzelner Ur-sachen die Aufgabe für unsere schwachen Einsichten zu schwierigmachen, und man kann deshalb den grösseren Theil der Vorgängenicht mit Erfolg studiren.
Wenn dessenungeachtet die mathematische Rechnung sogrosse Erfolge bei dem Studium der Vorgänge am Himmel haterreichen können, so hegt dies blos darin, dass diese Vorgänge,trotz des äusserlichen Scheins, viel einfacher als die übrigen sind.
Indem ich die zukünftige Ausdehnung der mathematischenRechnung nur auf einzelne Theile der unorganischen Physik be-schränkt habe, meine ich indess, deren Geltung damit eher erwei-tert als verengt zu haben.
Je wichtiger es war, die logische allumfassende Natur der