Fünfzehntes Kapitel.
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des wirklichen Zustandes der Dinge beschränkt hat, und den erstenund erzeugenden Ursachen nicht mehl - nachforscht, hat sich klarergeben, dass alle Körper eine eigene mehr oder minder grosse Thätig-keit zeigen. Zwischen den unorganischen und den beseelten Kör-pern giebt es nur einfach Unterschiede des Grades. Es giebt keinelebendige Materie eigener Art, denn man findet in den beseeltenKörpern Elemente, welche mit denen der unbeseelten Körper iden-tisch sind. Letztere haben eine ähnliche eigene Thätigkeit, wiedie lebendigen Körper, nur ist sie weniger mannigfaltig. Wennauch in den Muskeln nur die Eigenschaft der Schwere enthaltenwäre, so würde dies genügen, um jedem Physiker zu verbieten,dass er sie als unthätig behandeln dürfe. Wenn man aber auchaus diesem Umstande die Körper nur als träge auffassen undsagen wollte, dass sie dabei der Anziehung der Erde folgen, so wäredies vergeblich, und selbst wenn dies richtig wäre, so wäre damitdie Schwierigkeit nur verschoben, indem man dami der ganzenMasse der Erde die Thätigkeit beilegen müsste, welche man demeinzelnen Molekül abspräche. Vielmehr ist ein schwerer Körperin seinem Fall ebenso thätig, wie die Erde selbst, weil jedes Mole-kül dieses Körpers einen gleichwerthigen Theil der Erde so an-zieht, wie es von letzterer angezogen wird; nur bringt die letztereallein eine merkbare Wirkung in Folge der ausserordentlichenUngleichheit beider Massen hervor. In einer Menge gleich all-gemeiner Vorgänge, wie der Wanne, der Elektrizität oder Chemie,zeigt der Stoff eine sehr mannigfache eigene Thätigkeit, ohne welchewir ihn uns nicht vorstellen könnten. Die lebenden Körper haben nurdas Besondere, dass sie einige ihnen eigentümliche Arten vonThätigkeiten zeigen, welche die Physiologen als eine einfacheModifikation der vorigen Thätigkeiten aufzufassen suchen. Deshalbenthält der rem leidende Zustand, in welchem die Körper beider wissenschaftlichen Mechanik aufgefasst werden, eine wirklicheVerkehrtheit.
Diese Auffassung hindert indess nicht, die abstrakten Gesetze,welche nach ihr aufgestellt werden können, auf die wirklichenKörper entsprechend anzuwenden. Es genügt dazu, dass man dieBewegungen an sich selbst betrachtet, ohne Rücksicht auf die Art,
"de sie hervorgebracht werden; daraus ergiebt sich das Recht, die
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