Siebenundzwanzigstes Kapitel.
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wenig Genauigkeit verstattet, so bringt schon der Irrthum von einerSekunde Zeit, den man trotz wiederholter Beobachtungen durchmehrere Tage kaum bemerken kann, einen Fehler von 32 MillionenMeter in die Abschätzung der gesuchten Entfernung, und danebenkann dieses Verfahren auch nur zur Bestimmung eines Grösstenoder Kleinsten führen.
Dies hier geschilderte Verfahren ist noch ganz neu und kannim Laufe der Jahrhunderte einige erhebliche Fortschritte machen;allein die offenbaren Ursachen seiner Unvollkommenheit sind zutiefgehend, als dass man hoffen könnte, dass es je einen so wissen-schaftlichen Charakter gewinnen werde, wie den der Astronomieunseres Sonnensystems.
Ich habe noch das zu prüfen, was sich mit einem gewissen Cha-rakter von Positivität in den Hypothesen über die Entstehung der Weltverträgt. Jeder Gedanke an eine Schöpfung muss dabei entferntwerden, da sie ihrer Natur nach nicht begriffen werden kannDagegen kann man die sich folgenden Umgestaltungen des Himmelsuntersuchen und zunächst die, welche den heutigen Zustand herbei-geführt hat.
Es kommt hier auf die Entscheidung der Frage an, ob derjetzige Zustand des Himmels Anzeichen für einen früheren ein-facheren Zustand enthält, dessen Charakter bestimmt werden kann.Man muss hierbei auf die Unterscheidung zurückgehen, die ichbereits zwischen unserem Sonnensystem und dem Universum auf-gestellt habe. Für die Vermuthungen über die Bildung der Sonnenfehlt uns jede Unterlage. Man kann dergleichen Hypothesen wederbestätigen, noch bekämpfen, denn ein Vorgang dieser Art ist nieermittelt worden, noch ist er ermittelungsfähig. Das einzige, waswir vernünftiger Weise aufsuchen können, ist die Bildung unseresSonnensystems. Die positive Lehre von dessen Entstehung hat be-gonnen, als die Geometer nach der mathematischen Lehre von derGestalt der Planeten deren ursprünglichen flüssigen Zustand dar-gelegt haben. Nachdem so der frühere Zustand eines jedenPlaneten festgestellt worden, war es natürlich, auf den Ur-sprung des Planetensystems zurückzugehen, und zwar auf Grundseines gegenwärtigen Zustandes mit einer ausgebildeten Sonne.
Wir müssen deshalb die Lehre von der Weltentstehung auf