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Achtundzwanzigstes Kapitel.
der geworden ist, welchen die hier betrachtete Wissenschaft trägt.Ein so allgemeiner Gebrauch entspringt dem tiefen, wenn auchunklaren Gefühl von dem Uebergewicht der Physik in der ganzenPhilosophie, die sie in der That, mit Ausnahme der Astronomie,beherrscht, welche letztere nur ein Ausfluss der Mathematik ist.Die Betrachtung dieses Verhältnisses genügt, um einzusehen, dassdas Studium der allen Körpern gemeinsamen Eigenschaften demStudium der Modifikationen, welche einzelnen Substanzen eigen-thümlich sind, vorhergehen muss. Die Nothwendigkeit einer sol-chen Ordnung ergiebt sich aus der Methode, welche verlangt, dassdie verwickelteren Vorgänge erst nach den weniger verwickeltenstudirt werden müssen. Bezüglich der Biologie ist es klar, dassdie lebenden Körper den Gesetzen der Materie unterworfen sindund diese in ihrer Anwendung nur durch die charakteristischenUmstände des lebenden Zustandes beschränkt werden.
Diese Unterordnung tritt für die Chemie noch schlagenderhervor, denn jeder chemische Vorgang vollzieht sich unter phy-sikalischen Einflüssen, deren Eintritt nicht abgehalten werden kann.Welcher Vorgang, sei er eine Verbindung oder eine Auflösung,würde verständlich sein, wenn man der Schwere, der Wärme, derElektricität nicht Rechnung trüge. Wie könnte man die chemischeWirksamkeit dieser Agentien abschätzen, wenn man die Gesetzeihres bezüglichen Einflusses nicht kennte? Die Andeutung dieserGründe genügt, um die Abhängigkeit der Chemie in Bezug aufdie Physik ausser Zweifel zu stellen.
Die Bemerkung ist wichtig, dass die natürlichen Vorgänge,wenn man von der Physik ausgeht, erst bei dem Hinzutritt desMenschen modifizirbar werden. Dies konnte in der Astronomienicht geschehen und offenbart sich, wie wir sehen werden, mehrund mehr in dem übrigen Theile meiner encyclopädischen Reiheder Wissenschaften. Wenn die Einfachheit der astronomischenVorgänge nicht erlaubt hätte, sie vorauszusehen, so würde die Un-möglichkeit, bei deren Verwirklichung sich mit einzumischen,ihre Befreiung von aller theologischen und metaphysischen Ober-herrschaft schwieriger gemacht haben. Allein dieses Vorhersehenhat sich ganz anders wirksam gezeigt, als wie es bei den übrigenVorgängen die geringe Macht des Menschen vermochte. So hat