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Vierunddrtissigstes Kapitel.
aus; so hilft die Annahme elektrischer und magnetischer Fluidadie der nervösen Fluida verstärken und die verkehrtesten Träu-mereien über den sogenannten thierischen Magnetismus auf-recht erhalten.
Je mehr die verwickelte Natur dieser Vorgänge steigt, destoweniger gestattet che Elektrizitätslehre die Anwendung der Mathe-matik, und deshalb hat dieses Mittel zur Vervollkommnung dieserStudien wenig beigetragen. Jedenfalls muss man die beiden Weisenunterscheiden, von denen die eine illusorisch, die andere begründetist und nach denen deren Anwendung in der Elektrizitätslehre auf-gefasst worden ist.
Die Einen haben sie allerdings auf eingebildete Fluida ge-gründet, indem sie auf die gegenseitige Thätigkeit ihrer Moleküledie Gesetze der Mechanik übertrugen. Der wirkliche Körper bildetdann nur ein einfaches Unterliegendes, das für clie Offenbarungdes Vorganges zwar nothwendig ist, aber nutzlos für dessen Her-vorbringung, welche ganz im Innern des Fluidums erfolgt. Der-gleichen Arbeiten werden von der Unfruchtbarkeit geschlagen,gleich dem Prinzip, das ihnen zur Unterlage dient.
In andern Fällen hat che mathematische Arbeit sich auf einigeelementare Gesetze gestützt, welche die Erfahrung ergeben hat undbei denen man von chimärischen Hypothesen Abstand genommen hat.Dieser Art sind die Untersuchungen von Ampere und seinen Nach-folgern bei der Ermittelung der elektro-magnetischen Vorgänge, woman die Gesetze der reinen Dynamik auf gewisse Vorgänge zwischenden elektrischen Gonduktoren oder Magneten angewendet hat. Indieser wichtigen Spezialität geben die Arbeiten von Ampere einBeispiel von verständiger Verbindung des physikalischen Geistesmit dem mathematischen, welche ich so viel empfohlen habe.
Prüft man die Zusammenstellung der verschiedenen Theile derElektrizitätslehre, so befasst sie in ihrem rein physikalischen Theiledrei Arten der Untersuchung. Bei der ersten studirt man dieHervorbringung der elektrischen Vorgänge, ihre Sichtbarmachungund ihre Messung; in der zweiten vergleicht man den elektrischenZustand, welcher verschiedenen Theilen derselben Masse oder ver-schiedenen, sich berührenden Körpern eigen ist; in der drittenstudirt man die Gesetze der Bewegungen, welche aus der Elektri -