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Erster Band.
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301
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Vierunddreissigstes Kapitel.

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Vierunddreissigstes Kapitel.

Allgemeine Betrachtungen über die Elektrizitätslehre.

Die Erfindung der Elektrisirmaschine ist so alt, wie die derLuftpumpe, allein das Studium der Elektrizität hat erst ein Jahr-hundert später den wissenschaftlichen Charakter angenommen,was man den Arbeiten von Dufay und Symner über denUnterschied der beiden Elektrizitäten, den Beobachtungen vonMuschenbroek über die Leydner Flasche und der bald nachhererfolgten Entdeckung Franklin’s verdankt. Zuletzt schuldet manes bloss den Arbeiten von Coulomb, dass diese Studien einenrationellen Anblick bieten, welcher mit denen der anderen Zweigeder Physik vergleichbar ist.

Die verwickeltere Natur und die neuere Entstehung derElektrizitätslehre erklären deren wissenschaftliche Unvollkommen-heit. Für die Beobachtung bietet kein anderes Studium so vielsonderbare Vorgänge; indess bilden die Tkatsaehen allein nochkeine Wissenschaft, die nur in der Systematisirung der beobachtetenVorgänge in Folge gewisser, gut festgestellter Gesetze besteht,und in dieser Hinsicht ist trotz der Unvollkommenheit der andernZweige der Physik die Elektrizitätslehre die am wenigsten vorge-schrittene.

Das jetzige Studium der elektrischen Vorgänge gestattet seltendas vorauszusehen, was unter Umständen geschehen wird, welchenicht ganz die gleichen mit denen sind, deren Einfluss schon be-obachtet worden ist.

In keinem anderen Theile der Physik ist der Einfluss will-kürlicher Hypothesen so ausgedehnt, indess ist gerade deshalb eineso vollständige Benutzung von Hypothesen weniger gefährlich.Selbst die am wenigsten philosophirenden Physiker müssen die Un-fruchtbarkeit dieser betriiglichen Hypothesen anerkennen; die meistensehen in denselben heutzutage nur einen mnemonischen Apparat,um deren Verbindung für das Gedächtniss zu erleichtern. Trotzdemübte die Herrschaft dieser Hypothesen einen verderblichen Einfluss