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Erster Band.
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325
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Sechsunddreissigstes Kapitel. 325

nothwendig untrennbar bleiben müssen. Diese Regel ist als daserste Axiom der chemischen Philosophie angenommen worden.

Mir scheint, dass Aristoteles zuerst diese Regel bemerkt hat;seine Lehre von den vier Elementen ist der erste Versuch, denman gemacht hat, um die innige Zusammensetzung der Körper zubegreifen. Vor ihm erkannten alle Schulen übereinstimmend nureine elementare Substanz an und stritten nur über die, welche essein sollte. Dieser Fortschritt muss als der Anfang der Chemiegelten; sie wäre unmöglich, wenn blos ein Element bestände, denndann wäre jeder Gedanke an eine Verbindung oder Lösung ver-nichtet.

Die Naturalisten irren sich stark, wenn sie die Autorität desAristoteles für sich geltend machen; denn er hat für seine Zeitdas Umgekehrte von dem gethan, was sie versuchen; sie wollenihre Auffassung der Natur vereinfachen, ohne sich um die Wirk-lichkeit zu kümmern, während Aristoteles im Gegentheil nichtzaudert, die abstrakte Idee, welche man vorher von der Materiesich gebildet hatte, verwickelter zu machen, um ihr mein - Wirk-lichkeit zu geben.

Andere Philosophen haben in unserer Zeit, namentlich Cu vier,bei deren mehr positiver Richtung aus der Naturgeschichte einenscheinbaren, aber doch unzureichenden Einwand gegen die von denChemikern angenommene Einfachheit der Elemente entnommen.Man stellt nämlich den Ueberfluss einiger Elemente in der Naturder beinahe winzigen Verstreuung der meisten entgegen. Indemman nun als Prinzip annimmt, dass die verschiedenen Elementebei der inneren Bildung unseres Planeten ziemlich gleich vertheiltgewesen, gelangt man zu der Annahme, dass die Vervollkomm-nung der chemischen Auflösung dahin führen werde, jene letzterenElemente unter die zusammengesetzten zu stellen, deren Bildungein Zusammentreffen von günstigen Umständen erfordert habe, wasnur selten statt gehabt.

Man kann nun allerdings als nicht unwahrscheinlich annehmen,dass die Vertheilung der verschiedenen Elemente in unserer ganzenErdkugel, wenn nicht gleichförmig, doch wenigstens gleichmässigergeschehen sei, als die Erforschung der Oberfläche anzeigt. Alleindie Folge, welche man daraus ableitet, ergiebt sich nicht; denn die