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Erster Band.
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Siebenunddreissigstes Kapitel.

Verbindungen geeint werden. Verbindet man von Neuem zweidieser ersten Verbindungen, so erhält man drei Klassen von Ver-bindungen zweiter Ordnung. Nun entspräche bei dem jetzigenZustand der Chemie jeder Ausdruck dieser verschiedenen Formelnzwei genau bestimmten Körpern, wie dem Wasser und dem Doppeloxyddes Wasserstoffes, ferner dem Kohlenoxyd und der Kohlensäure, fernerdem Kohlen-Wasserstoff und dem öligen Gase. Lässt man nunnur eine einzige Proportion für die zweitheiligen Verbindungendieser Körper zu, so würde man zu der zahlenmässigen Verbin-dung von zwölf Substanzen kommen, die jetzt für dreitheilig gelten.Von der anderen Seite muss man nothwendig drei verschiedeneProportionen für jede zweitheilige Verbindung annehmen, vondenen die eine das vollständig Neutrale und die beiden anderendie beiden Aeussersten der gegenseitigen Sättigung bilden. Sokann man durch eine unveränderliche Zweitheiligkeit zu 3<i be-stimmten Verbindungen gelangen, ohne über die zweite Ordnunghinauszugehen. Endlich könnte man wohl, ohne Sonderbares zubehaupten, eine dritte Verbindung zwischen Sauer- und Kohlen-stoff annehmen, oder zwischen letzterem und dem Wasserstoff, vondenen gegenwärtig nur zwei angenommen werden, nachdem manlange Zeit annahm, dass nur eine Verbindung zulässig sei. DieZweitheiligkeit gestattete dann, dem Gesetz der bestimmten Pro-portionen 81 Verbindungen zweiter Ordnung zu unterwerfen, welcheaus dem Sauer-, Wasser- und Kohlenstoff gebildet sind, und diesewürden sicherlich hinreichen, um die Elementaranalyse aller Sub-stanzen der Pflanzen-Chemie darzustellen.

Ich gehe nun zu dem viertheiligen Fall in der Chemie derThiere über. Die Hauptklassen der Verbindungen zweiter Ordnungscheinen hier zahlreicher sein zu müssen, allein die Bedingung,alle vier Elemente auf einmal zu betheiligen, gestattet gleich-mässig nur drei Klassen, welche 14 verschiedene Verbindungenmit blos einer Proportion ergeben würden, und 42, wenn man(he drei Verhältnisse zulässt. Wendet man aber auf alle Gradedie Regel der dreifachen zweitheiligen Verbindung an, so werdendie obigen Formeln 99 Verbindungen zweiter Ordnung befassen,welche jetzt als viertheilig gelten. Unzweifelhaft erfordert dieAuflösung thierischer Substanzen eine so grosse Zahl nicht. Da in-