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Erster Band.
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Einundvierzigstes Kapitel.

unorganische Nebeneinanderlagerung zunelunen; ihre weiteren che-mischen Veränderungen geschehen unabhängig vom organischenLeben und gleichen denen, welche diese Substanzen ausserhalb desOrganismus unter ähnlichen molekularen Einflüssen erleiden.

Die Anwendung dieses unzweifelhaften Prinzips hat mitunterseine Schwierigkeit, wenn von den Produkten die Elemente gesondertwerden sollen, die sich anatomisch verbinden, um zu derselbenVerrichtung mitzuwirken. Nicht alle Produkte sind wie der Schweiss,der Urin, der Koth zur Ausstossung bestimmt, und helfen zu derorganischen gesammten Thätigkeit nicht mit. Mehrere andere, wieder Schleim, die gastrischen Säfte, die Galle, zeigen wie äussereSubstanzen mittels ihrer chemischen Zusammensetzungen eineunentbehrliche Wirksamkeit, um bei allen etwas höheren Wesendie Assimilation der organischen Stoffe vorzubereiten. Da dieseKörper zum Theil in den Organismus wieder eintreten, so istder Zeitpunkt schwer zu bestimmen, wo sie aufhören einfacheProdukte zu sein und sich zu Elementen umgestalten. So ist dieGalle in dem Darm nur ein Produkt, während sie nach ihrer Auf-saugung in ein flüssiges Element verwandelt ist, ohne dass manden Zeitpunkt angeben kann, wo sie ihren Charakter geändert hat.Indessen hängen diese Zweifel nur mit den Unvollkommenheitender Untersuchung der Lebensvorgänge zusammen. Zu diesenSchwierigkeiten gehört auch, dass gewisse Produkte, namentlichunter den festen, mit anatomischen Elementen in dem Bau grosserVorrichtungen vereint sind, welche sie vervollkommnen. Der Art sinddie meisten der Bildungen an der Oberhaut, wie die Haare und vorzüg-lich die Zähne. Der Begriff dieser Gegenstände bildet eine der Grund-lagen in der Lehre von dem Phanere, welche Blainville aufge-stellt hat. Indes» lässt eine vorsichtige Trennung und verständigeUntersuchung der Wirksamkeit dieser Gegenstände die organischeSeite von der unorganischen unterscheiden. Jedenfalls hat man diesezweifelhaften Fälle überschätzt. So hat Bichat die Zähne zu denKnochen gerechnet, und ebenso die Oberhaut und die Haare zuden Geweben im Gefolge der Hautgewebe. Solche Verwirrunghindert jede Definition des Gewebes, oder vielmehr des anato-mischen Elementes.

So scheint mir, trotz dieser Schwierigkeiten, die von Bla in-