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Erster Band.
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Fanund vierzigstes Kapitel.

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ville eingeführte Unterscheidung zwischen Elementen und Produkteneine unentbehrliche Vervollständigung der Gedanken Bichat’s zusein. Jedenfalls darf das Studium der Produkte nicht vernachlässigtwerden; es hat vielmehr eine grosse Wichtigkeit. Wie könnteman eine Vorstellung von der Ausathmung haben, wenn man nichtdie Natur des ausathmenden Organs und das ausgeathmete ProduktverglicheV Uebrigens übt jedes Produkt, da es eine Zeitlang ander inneren oder äusseren Oberfläche des Organismus verbleibenmuss, als fremder Körper eine Wirkung auf ihn, die man unter-suchen muss. Gerade bei dem Studium des kranken Lebens istdie Kenntniss aller Arten der Produkte unentbehrlich. Mag mansie als Resultate oder als Vermittler ansehen, so geben sie dochdie deutlichsten Anzeigen von den wesentlichen organischen Ver-änderungen. Deshalb hat man bei dem statischen Theile desOrganismus das Studium der Produkte als zweites hinter die Lehrevon den Elementen zu stellen, bevor man zu der Verbindung derletzteren zu Organen und Vorrichtungen übergeht.

Der erste Blick auf die gesammte organische Natur, vomMenschen bis zur Pflanze, zeigt deutlich, dass jeder lebende Körpersich aus einer Verbindung von Festem mit Flüssigem bildet. Diezwiefache Bewegung von Verbindung und Lösung, welche das Lebenkennzeichnet, könnte bei einem nur festen System nicht geschehen;anderseits kann eine nur flüssige Masse keine Organisation ge-statten. Wären die beiden Ideen des Lebens und der Organisationnicht untrennbar, so könnte man meinen, dass die erstere demFlüssigen und die andere dem Festen angehöre.

Die so bestrittene Lebensfälligkeit des Flüssigen stützt sichauf eine falsche Stellung der Frage, weil die nothwendige Wechsel-beziehung zwischen Festen und Flüssigen die unbedingte Feuchtigkeitund Festigkeit aussehliesst. Die flüssigen Elemente des Organis-mus zeigen ein ebenso wirkliches Leben als die festen Elemente.Allein das Flüssige in den Pflanzen und Thieren hört zu leben auf,sowie es ausserhalb des Organismus sich befindet, wie z. B. dasaus den Gelassen gezogene Blut. Die Lebensfähigkeit des Flüssigen bildet, wenn für sich betrachtet, eine schlecht gestellte Frage, diedeshalb nicht beantwortet werden kann.

Jedenfalls ist das Leben des Flüssigen ausser Zweifel; man