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Erster Band.
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Zweiundvierzigstes Kapitel.

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den und nachfolgenden ergiebt. Die Reihenfolge in den Einthei-lungstafeln muss den Inhalt der biologischen Kenntnisse auf dasGenaueste und Bestimmteste darlegen und zugleich das wichtigstelogische Hiilfsmittel für deren weitere Vervollkommnung abgeben.Die Klassifikation könnte daher diese Eigenschaften nicht haben,wenn man sich mit der Aufstellung der Familie begnügen wollte.

Die natürliche Methode hat ihr deutliches Kennzeichen in derAufstellung der organischen Rangordnung. Ich will die Möglich-keit einer solchen nicht erörtern und nur daran erinnern, dass dieArten der Thiere, nach dem statischen Gesichtspunkt, eine immerzunehmende organische Verwickelung zeigen und dass dieser Ord-nung, nach dem dynamischen Gesichtspunkt, ein immer verwickel-teres Leben entspricht und endlich, dass das lebende Wesen gleich-zeitig modifizirbarer wird, je grösser dessen Wirksamkeit aufdie äussere Welt wird. Diese drei Gesetze bestimmen die Bedeu-tung der biologischen Rangordnung; jedes einzelne zerstreut dieUngewissheit, welche die beiden anderen übrig lassen, und so istes in der That möglich, die lebenden Wesen in eine solche Ordnungzu stellen, dass jedes einzelne niedriger als die folgenden und höherals die ihm vorhergegangenen steht.

Ich werde mich nicht bei den Einwürfen aufhalten, welchegegen die biologische Stufenordnung erhoben worden sind; ich willnur an die Streitfrage erinnern, deren Einfluss die natürliche Me-thode aufzuhellen und selbst zu vervollkommnen dient. Es handeltsich um die von Lamarck erhobene und von Cu vier festgehalteneFrage rücksichtlich der Dauer der organischen Arten.

Vor Allem trifft diese Frage nicht das Bestehen der organi-schen Stufenfolge. Beim ersten Blick könnte man meinen, dass esnach der Hypothese von Lamarck keine zoologische Reihe gebe.Prüft man aber diese Hypothese, so ergiebt sich, dass sie im Gegen-theil diese Reihe als eine lange Folge organischer Zustände dar-bietet, bei denen (he einen allmählich aus den andern im Laufe derJahrhunderte sich ableiten, und zwar durch immer verwickeltereUmgestaltungen, deren Reihe sich mit den sich folgenden Metamor-phosen der sechsfiissigen Insekten vergleichen lässt, nur dass sieausgedehnter ist. So ist der fortschreitende Gang des thierischen