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Erster Band.
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Vierundvierzigstes Kapitel.

beziehen, und zu denen man bei kranken Zuständen auch dieverschiedenen Schmerzen rechnen muss, welche durch irgend eineStörung veranlasst werden. Eine solche Anordnung bildet dennatürlichen Uebergang von dem Studium der Empfindungen zu demder erregenden oder geistigen Wirksamkeiten. Indess ist dieserTheil der Lehre von den Empfindungen noch weniger als dererste vorgerückt. Den alleinigen positiven Begriff, den man liierbesitzt, besteht in der NothWendigkeit des Nervensystems, welche alsbeiden Arten der Empfindungen gemeinsam gefunden worden ist.Ich muss hier jedoch einer treffenden Bemerkung von Blainvilleerwähnen, welche den Ort des Eindrucks betrifft. Neben der un-mittelbaren Empfindung des Hauptorgans für die Befriedigung desbetreffenden Bedürfnisses, besteht immer eine gleichartige Mitem-pfindung an der Oeffnung des Kanals, wo der Gegenstand eingeführtwerden soll, welcher für diese Befriedigung bestimmt ist, mag essich dabei um feste, flüssige oder gasartige Nährmittel handeln.Ein gleiches findet umgekehrt bei den verschiedenen Bedürfnissender Ausführung statt; auch diese werden an den äusseren Endedes ausführenden Kanals mit empfunden.

Die positive Lelire von den Empfindungen ist daher wenigervorgeschritten, als die von den Bewegungen. Die Unvollkommen-heit der Lehre kommt hier hauptsächlich von der Unvollkommen-heit der Methode her und folgeweise von der unzureichendenVorbereitung derer, welche sich diesem Studium zugewendet haben,seitdem es der unfruchtbaren Herrschaft der Metaphysik entzogenworden ist. Jedenfalls hat diese glückliche Befreiung das Haupt-hindernis beseitigt. Mancherlei Arbeiten der gegenwärtigen Gene-ration zeigen das steigende Bestreben, diese Untersuchungen indem wahren Geist eines solchen Studiums einzurichten. Dies er-hellt in Bezug auf die einfachen und weniger besonderen Sinne,wie bei dem Geschmack. Ich erwähne die hierher gehörigen Ver-suche von Pinel-Grandchamp und von Foville über den Sitzverschiedener Geschmacksempfindungen in den zugehörigen Theilendes Geschmacksorganes. Solche Beispiele zeigen, worin die Ver-vollkommnung des vorläufigen Studiums, der Empfindungen zu be-stehen hat; sie läuft darauf hinaus, die Harmonie zwischen denanatomischen und physiologischen Untersuchungen darzulegen.