Fünfundvierzigstes Kapitel.
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ist. Diese beiden Arten von physiologischer Assoziation gehören aus-schliesslich zu den Vorgängen der Erregbarkeit und Empfindlichkeit.Trotz des Dienstes, welchen Bichat der Biologie durch Einführungdes Studiums der Sympathieen geleistet hat, welches früher nurden Medizinern gehörte, hat doch seine fehlerhafte Lehre von denLebenskräften einen nachtheiligen Einfluss auf die Begriffe fürdiese Vorgänge geäussert. Dessenungeachtet ist die Grundlage fürdieses Studium fest gelegt, da man einverstanden ist, dass das Nerven-system die wirkende Kraft für alle Sympathieen enthält. Dagegenist die Entwickelung dieser Lehre kaum begonnen. Das viel ein-fachere Studium der Synergieen bietet auch keine genügenderenKennzeichen und doch führt dieser Gegenstand geradezu zur wich-tigsten Lehre der positiven Physiologie, nämlich zu der Einheitdes thierischen Organismus, welche aus der Harmonie der ver-schiedenen Haupt-Verrichtungen hervorgeht; wenigstens, wenn manden Begriff des wechselseitigen Gleichgewichts mit dem des nor-malen Zustandes jeder elementaren Fähigkeit verbindet. Hier hatman die Lehre vom Ich zu suchen, welche durch die Träumeder Metaphysiker so unsinnig entstellt worden ist. Das Gefühl desIch wird durch dieses Gleichgewicht bestimmt, dessen Störungenüber die normalen Grenzen hinaus es in einer grossen Zahl vonKrankheiten tief erschüttert.
Fünfundvierzigstes Kapitel.
Allgemeine Betrachtungen über das positive Studium dergeistigen und moralischen, oder der das Gehirn betreffenden
Verrichtungen.