Band 
Erster Band.
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Fünfundvierzigstes Kapitel.

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tungeii besteht in den auf Versuchen beruhenden und wissenschaft-lichen Studien der verschiedenen Vorgänge der inneren Empfind-lichkeit, welche den Gehirnganglien angehören, die alles äusserenApparates entbehren; sie bilden deshalb nur die einfache Fort-setzung der thierischen Physiologie. In Folge meiner Prinzipiender wissenschaftlichen Rangordnung kann man verstehen, weshalbdieser letzte Theil der Physiologie in die positive Verfassung erstnach allen anderen hat gelangen können; denn er betrifft die ver-wickeltsten und am meisten besonderten Vorgänge der thierischenOekonomie. Gail konnte nur nach Bichat kommen und man müsstestaunen, dass er ihm so nahe folgte, wenn nicht die Reife eines solchenphilosophischen Unternehmens es genügend erklärte. Der Unter-schied dieser physiologischen Vorgänge von den früheren, ihreunmittelbarere Wichtigkeit und besonders die Unvollkommenheitder Untersuchungen genügen, um diesen neuen Theil der Lehrezu einem dritten allgemeinen Theile der Physiologie zu erheben, bisein vollständigeres Studium gestattet, denselben in seine wahre demGanzen eingeordnete Stellung zu bringen, d. h. zu einer einfachenUnterabtheilung der thierischen Physiologie. Man darf aber nicht ver-gessen, dass dieser dritte Theil der Physiologie der thierischen Phy-siologie untergeordnet bleibt, von welcher er sich viel wenigerunterscheidet, als diese von der organischen Physiologie.

Es wäre überflüssig über die Unfähigkeit der metaphysischenMethode beim Studium der geistigen und moralischen Vorgängeund über die Nothwendigkeit, sie durch die positive Methode zuersetzen, viel zu sprechen. Um indess den Geist der phrenologi -schen Physiologie besser zu kennzeichnen, wird es nützlich sein,dass ich die Fehler der psychologischen Methode darlege, und zwarin Rücksicht auf das, was sie mit den wichtigsten jetzigen Schu-len, d. h. mit der französischen, deutschen und schottischen Schule,gemein hat.

Ich will dem nichts hinzufügen, was ich schon über das Prin-zip der inneren Beobachtung gesagt habe, wo ich die Thor-heit dargelegt, die in der widerspruchsvollen Annahme eines, seinDenken betrachtenden Menschen liegt. Broussais hat gesagt,dass ein solches Verfahren, wenn es möglich wäre, das Studiumdes Verstandes verengern würde, weil es dasselbe auf den erwach-