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Zweiter Band.
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60 Achtundvierzigstes Kapitel.

zwiefache Bedingung für die Positivität der sozialen WissenschaftIndess ist deren Betrachtung vielleicht nicht völlig geeignet, iti*die Kennzeichen einer solchen Umgestaltung darzulegen, und zvf» 1wegen des innigen Zusammenhanges, welcher hei den soziale*Vorgängen noch zwischen Theorie und Praxis besteht. Auch in« 9 *ich, um dies deutlicher hervortreten zu lassen, den jetzigen Geis*der Politik in Bezug auf seine Verwirklichung in Betracht nehmen*In dieser neuen Auffassung wird dieser Geist durch sein einmal -1 'sches Bestreben gekennzeichnet, wonach er über die betreffende*Vorgänge eine unbegrenzte Wirksamkeit ausüben will. Diese*Irrthum hat vor alten Zeiten auch in allen anderen Richtunge*des Denkens geherrscht.

Eine solche Selbsttäuschung erhält sich um so länger, als di ewachsende Verwickelung der Vorgänge die Erkenntniss ihrer G® -setze verspätet. Dazu tritt ein anderer Einfluss, welcher die Schwi® -rigkeiten vermehrt; er besteht darin, dass die verschiedenen Vo*'gänge, je verwickelter sie werden, gleichzeitig auch modifizirbar®*werden.

Gegenwärtig hält man die Modifizirbarkeit der sozialen Vorgang*für unbeschränkt. Die menschliche Gattung gilt als jedes eigen«?*Antriebes entbehrend und als immer bereit, unthätig sich jede**Einfluss des weltlichen oder geistlichen Gesetzgebers zu untefwerfen, sofern er mit einer genügenden Autorität ausgestattet i®*In dieser Beziehung zeigt sich die theologische Politik wenig 6 *inkonsequent als die metaphysische. Sie erklärt das Missverhäft'niss zwischen der Unermesslichkeit der vollbrachten Wirkung®*und der Dürftigkeit der Ursachen dadurch, dass sie den Gesetzgeber nur zum Instrument einer übernatürlichen und unbeschrän^'ten Macht herabdrückt, was dann auf die unbeschränkte Herrschaftdes Gesetzgebers hinausläuft.

Die metaphysische Schule benutzt in viel unbestimmter®*Weise die Aushülfe einer Vorsehung und wendet ihre unverstand'liehen Entitäten an, namentlich die grosse Entität der Natu*«welche nur eine leichte Veränderung des theologischen Prinzip 8ist. Sie verschmäht, die Wirkungen den Ursachen unterzuordn®*und versucht oft die hervortretenden Schwierigkeiten dadurchbeseitigen, dass sie die beobachteten Ereignisse vom Zufall ableit®* 1