Band 
Zweiter Band.
Seite
69
JPEG-Download
 

Achtundvierzigstes Kapitel.

69

o-

\e

er

r-

u,

Bll

:ul

11-

en

ies

er.

ch

ie,

ier

ch

so

rer

icn

ui-

ritf

me

511 '

in

lei>

uii>

:ei>

nrf’

hrt

di«

attä

lieh

jiir

itef

führen, aber das Studium der Elemente muss von dem des Systemsbeherrscht werden, dessen Begriff jede einzelne Auffassung erhellenWird, wenn auch untergeordnete Gegenwirkungen unvermeidlichN md. Ein solches nothwendiges Verfahren erhöht die Schwierig-keit, denn es verlangt eine stärkere und anhaltendere geistige An-strengung, damit von den zahlreichen Einzelheiten, die man gleich-zeitig umfassen muss, keine übersehen wird.

Ein der Erfahrung entlehnter Spruch verlangt, bei jedem Gegen-stand möglichst von dem Einfachen zu dem Zusammengesetzten vorzu-schreiten, allein dieses Verfahren passt nur für die unorganischenWissenschaften. Es giebt in Wahrheit nur eine logische Regel,dämlich von dem Bekannten zu dem Unbekannten vorzuschreiten,^ach dieser Regel hat man ebenso von dem Zusammengesetzten zuf tem Einfachen, wie umgekehrt vorzuschreiten, je nachdem das einebekannter und zugänglicher ist als das andere. Es besteht in dieserEinsicht ein grosser Unterschied zwischen der unorganischen undder organischen Philosophie. Bei ersterer ist die Solidarität wenigerkervortretend, man hat deshalb ein System zu suchen, dessen Ele-mente bekannter als das Ganze und allein unmittelbar erfassbarSln d; man hat deshalb hier von den weniger verwickelten Fällen^ den verwickelteren fortzuschreiten. Dagegen ist bei letzterer,w ° der Mensch und die Gesellschaft den Gegenstand bildet, der^gekehrte Weg der allein richtige, da hier das Ganze bekannterP zugänglicher ist als die einzelnen Theile. Bei der äusserenV ^ e lt entgeht uns das Ganze; der Gedanke des Universums kann1116 ein positiver werden; der Begriff des Sonnensystems ist derVer wickeltste, den man noch scharf erfassen kann. Dagegen sindm der Biologie die Einzelheiten das Unzugängliche; die Wesens iud um so weniger unbekannt, je verwickelter und höher gestelltSle sind. So ist z. B. der Begriff des Thieres bestimmter als derflachere der Pflanze, und dies nimmt zu, je mehr man sich dem-nschen nähert, mit dessen Begriff man bei einem solchen GanzenV ° n Spekulationen beginnen muss. So erhellt bei einer Verglei-Un g beider Hälften der Philosophie, dass bei der einen der letzter ad der Verbindung und bei der anderen der letzte Grad derln taehheit es ist, wo die Prüfung uns untersagt bleibt.

Die Soziologie ist nicht die einzige Wissenschaft, wo es über-