Band 
Zweiter Band.
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Achtundvierzigstes Kapitel.

reichste Theil dieser Entwickelung auf den allgemeinen Fortschrittliegt in der Entwickelung des wissenschaftlichen Geistes seit denArbeiten von Thaies und Pythagoras bis zu denen von La-grange und Bichat , Die Reihenfolge dieser Arbeiten ist keinewillkürliche gewesen; der Fortschritt jeder Epoche und selbst jederGeneration ist aus dem vorhergehenden Zustand unmittelbar hervor-gegangen. Geniale Männer sind die Organe dieser Bewegung ge-wesen, welche, wenn diese nicht da gewesen wären, auf andere Weisedurchgedrungen sein würde. Die Geschichte bestätigt dies undlegt dar, wie oft mehrere ausgezeichnete Geister im Begriff waren,dieselbe Entdeckung gleichzeitig zu machen. Die verschiedenenTheile der menschlichen Entwickelung führen zu gleichen Beob-achtungen. Ich brauche das Gleiche nicht für die Kunst und In-dustrie zu zeigen; deren Fortschritt ist unzweifelhaft, und in Bezugauf die politische Bewegung sind die verschiedenen Systeme ineiner noch viel unvermeidlicheren Reihenfolge sich gefolgt,

Der innere Zusammenhang, welchen ich schon für die einzel-nen sozialen Elemente des statischen Zustandes dargelegt habe,muss nothwendig in noch stärkerem Grade während der Bewegung ;bestehen, denn ohnedem würde sie, wie in der Mechanik, mit deinZerfall des Systems endigen. Ein solcher Zusammenhang beweistdie Kothwendigkeit der dynamischen Ordnung; es genügt, diesevon einer Seite dargelegt zu haben, um sie mit Grund auf alleanderen auszudehnen. Die Gesetze der sozialen Dynamik sind umso leichter erkennbar, je grössere Völkerschaften sie betreffen, wo dieuntergeordneten Störungen weniger einflussreich sind, und je mehrsie auf eine vorgeschrittene Civilisation sich anwenden; denn diesoziale Bewegung wird deutlicher, je mehr sie sich verlängert undin wachsender Energie alle zufälligen Einflüsse überwindet. Di®Entwickelung der Menschheit ist von ihren verschiedenen Seitenaus um so mehr natürlichen Gesetzen unterworfen, je verwickelter®Vorgänge sie betrifft, da die aus individuellen Einwirkungen hervor*kommenden Unregelmässigkeiten dann mehr zurücktreten.

Man kann den Geist der dynamischen Soziologie darlegeDiselbst wenn man sich auf das Studium der Entwickelung derMenschheit beschränkt, ohne die Frage von der menschlichen V® r *