Achtundvierzigstes Kapitel.
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v ollkommnimg zu berühren; indess wird es doch nützlich sein, wennlc h diese berühmte Streitfrage bespreche.
Die Bedingtheit, welcher alle Begriffe der positiven Philosophieunterliegen, schliesst jeden metaphysischen Streit über das zu'nehmende Glück der Menschen in den sich folgenden Zeitalternder Civilisation aus, und damit ist der Theil der Frage beseitigt,welchen eine wahrhafte Zustimmung nicht gewonnen werdenkann. Das Glück eines jeden verlangt eine genügende HarmonieAschen der Entwickelung seiner Fähigkeiten und den Umständen,Welche sein Leben bestimmen. Bis zu einem gewissen Grade suchtSl ch ein solches Gleichgewicht immer von selbst herzustellen. Mankann deshalb um das Glück des Einzelnen abzuschätzen soziale Zu-s tände nicht vergleichen, deren Annäherung nicht möglich ist.Ebenso ist die Frage des Glückes, welches verschiedenen tliierischenOrganismen oder den beiden Geschlechtern einer Art von lebenden^esen angehört, nicht zu lösen.
Nach Beseitigung solcher unfruchtbaren Erörterungen, zeigtS1 ch in dem Begriffe der menschlichen Vervollkommnung nur derOedanke einer steten Entfaltung der menschlichen Natur, indem81e nach ihren verschiedenen Richtungen eine stete Harmonie nach<|en Gesetzen der Entwickelung einhält. Diese Auffassung, mangelseren es keine soziale Wissenschaft geben kann, ist ohne Zweifelrichtige und wahrhafte.
Die Menschheit entwickelt sich ohne Unterlass im Laufe ihrerlv Üisation und zwar mittels ihrer wichtigsten Fälligkeiten in Bezugihr physisches, moralisches, geistiges imd politisches Leben,• b. ihre zunächst noch verhüllten Fähigkeiten gelangen nach^d nach durch eine ausgedehnte und regelrechte Uebung zu einemJLßählich wachsenden Aufschwung innerhalb der dem mensch-hen Organismus gezogenen Grenzen. Es fragt sich also blos,diese Entfaltung mit einer Verbesserung und einem Fortschritt^bunden ist. Indess sind beide ebenso unbestreitbar als die^tfaltung, von der sie sich ableiten; nur muss man festhalten,äes beide, ebenso wie die Entfaltung, ihre bis jetzt allerdings un-e kannte Grenze haben, welche indess später die Wissenschaft"^ßigstens in den wichtigsten Fällen wird angeben können. Damitder chimärische Gedanke einer grenzenlosen Vervollkommnung