Achtundvierzigstes Kapitel.
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keinen Sinn, wenn sie nicht, sei es auch nur durch eine Hypothese,ai i Gesetze über die soziale Entwickelung angeknüpft werden. So-dann bedarf es eines auf das Ganze gerichteten Geistes, um die'rissenschaftlichen Fragen zu erfassen und zu stellen; er muss die
- Ermittelung auch leiten, um ihr einen verständigen Charakter zugeben.
i, Die neue Philosophie will die Gelehrsamkeit nicht verbannen,
a ber sie wird ihr neue Gegenstände, unverhoffte Gesichtspunkte,eine edlere Richtung und demzufolge eine höhere wissenschaftlichet ^lirde geben. Sie wird nur die Arbeiten ohne Zweck, ohne Prin-iy P und ohne Charakter bei Seite lassen, welche die Wissenschaft
- mit kindischen Erörterungen oder unzusammenhängenden Be-tt ’Perkungen belasten, wie ja auch die jetzige Physik die Männer
g u Kht mag, welche blos empirische Beobachtungen sammeln.
S Die eigentliche Beobachtung muss sich den positiven Speku-
id a uonen über die Gesetze der Solidarität oder der Folge zusammen-
ire gehöriger Vorgänge unterordnen. Jede soziale Thatsache erlangt
ilt ^st wissenschaftliche Bedeutung, wenn sie einer andern sozialen
ne hat Hache angefügt wird.
•{' Diese Forderung vervollständigt die schon auf gestellte Nothwendig-
uP Jen auf das Ganze gerichteten Geist bei den soziologischen Studien
iV« überwiegenden zu machen. Solche Ermittelungen mit dem
e lrf hck auf die Solidarität und die zeitliche Folge der sozialen Vor-^ an ge gestatten für die Beobachtung mannigfachere und ausge-cb* jUntere Mittel, als alle andern weniger verwickelten Vorgänge,iiiö 0 dies er Weise können nicht blos die Besichtigung und BeschreibungpO' Ereignissen, sondern auch die Betrachtung von Gewohnheiten^
deD Urtheile über Denkmäler, die Untersuchung und Vergleichung
te’ 1 Sprachen und eine Menge andrer Mittel von mehr oder we-
tei 1 . fpr Werth der Soziologie nützliche Hülfsquellen eröffnen. Kurz,er mit einer entsprechenden Erziehung ausgerüstete Mann wird,r eßi c n einer angemessenen Uebung die Eindrücke, welche er beinahe^ a Uen Ereignissen des sozialen Lebens empfangt, in soziologischeich' Ze igen verwandeln können.
vo* 1 y E)as zweite Mittel der Beobachtungskunst, die Anstellung vonS °* I T SUc ^ en i scheint beim ersten Blick der Soziologie versagt zu sein.peU 1es s erinnere ich an den von mir aufgestellten Unterschied zwi-