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Neunundvierzigstes Kapitel.
schränkt, welchen die menschliche Vernunft zu allen Zeiten beipolitischen Plänen der Geschichte einräumt, vermehrt sie denselbenim hohen Grade. Die Politik verlangt nicht blos Rathschlägeoder Unterricht von der Geschichte, um die Eingebungen, welchenicht von letzterer ausgegangen sind, zu vervollkommenen und zuberichtigen, sondern sie will ihre eigene Leitung ausschliesslich derGesammtheit der historischen Feststellungen entnehmen.
Nach dieser Prüfung des Geistes der Soziologie und ihrer ver-schiedenen Mittel der Forschung, habe ich in dem folgendenKapitel nur noch ihre Beziehungen zu den übrigen "Wissenschaftenin Betracht zu nehmen.
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Neunundvierzigstes Kapitel.
Das Verhältniss der Soziologie zu den übrigenWissenschaften.
Die Unterordnung der Soziologie unter die gesammten anderenWissenschaften fasst in sich alle Regeln, welche sich auf dieArt der Einrichtung dieser neuen Wissenschaft beziehen. DerMangel der Einhaitang dieser Bedingung hat alle Versuche gehemmtdie man auf positive Weise für die Behandlung der sozialen Fragengemacht hat.
Das Studium der sozialen Entwickelung setzt eine Beziehungzwischen der Menschheit, welche den Vorgang vollführt, und derGesammtheit der äusseren Einflüsse voraus, welche letztere man auchdie sogenannte Umgebung heissen könnte. Der erste Satz ordnet <b eSoziologie der organischen Philosophie unter, welche die Gesetz®der menschlichen Natur darlegt; der zweite verknüpft sie mit derPhilosophie des Unorganischen, welche allein die Bedingungen de®Daseins darlegen kann. Kurz, der eine Theil der Philosophie bestimmt in der Soziologie das wirkende Element im Vorgänge uuder andere, die äussere Umgebung, in weicher er sich entwickelt