Neunundvierzigstes Kapitel.
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Die Nothwendigkeit, wonach man die sozialen Studien allenäderen unterzuordnen hat, folgt aus ihrer grösseren Verwickelung,Welche eine Vorbereitung verlangt, die sich auf die Untersuchung'kr Gesammtheit der weniger verwickelten Vorgänge stützt. Nachdieser Auflassung habe ich vorzugehen, indem ich die encyklopä-dische Reihe in umgekehrter Weise durchgehe, um zunächst diebersten und unmittelbarsten Beziehungen zu betrachten. Später^erde ich die Gegenwirkung der Soziologie auf die ihr vergehen-den Wissenschaften darlegen.
Die Unterordnung der Sozialwissenschaft unter die Biologiell d so unzweifelhaft, dass Jedermann im Prinzip dies anerkennt,8e lbst die, welche ihm in der Anwendung noch keine Rechnungk*gen. Dieser Widerspruch zwischen Anerkenntniss und Gebrauch°ttmt nicht blos von einer falschen Ansicht über die sozialen^bidien, sondern auch von der Unvollkommenheit der Biologie,es onders in ihrem transcendentalen Theile, welcher die geistigen' lr 'd moralischen Vorgänge behandelt.
Die sozialen Untersuchungen müssen von der Biologie aus-t&ben, nachdem zuvor die Fähigkeit der Menschheit zur Gesell-Sc W'tsbildung und verschiedene organische Bedingungen geprüft^° r den sind, welche ihren Charakter bestimmen. Uebrigens könnenle elementarsten Bestimmungen in der sozialen Reihe bei-öa he keine direkte Ermittelung vertragen; man kann sie nur fest-e *len durch Anwendung der Lehre von der menschlichen Natur^ die Gesammtheit der gleichzeitigen äusseren Umstände.
Wenn die soziale Entwickelung stärker wird und eine solche» leitung nicht mehr möglich ist, so muss man auf die biologischej r e vom Menschen zurückgehen, mit welcher die Entwickelung^ r Menschheit im Einklang bleiben muss. Es ergeben sich daraus^ ef ichtigungen auf Grund der Unveränderlichkeit des menschlichenr j5anismus, dessen physische, moralische und geistige Anlagenallen Stufen der sozialen Leiter dieselben und zugleich unterln gleicher Ordnung bleiben müssen.
Keine soziologische Annahme ist zulässig, so stark auch diedorischen Ableitungen, auf welchen sie ruht, für sie sprechen,1111 sie der menschlichen Natur widerspricht. Nimmt eine solcheK bei der Mehrheit der Menschen einen Charakterzug von