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Zweiter Band.
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Fünfzigstes Kapitel.

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Fünfzigstes Kapitel.

Soziale Statik, oder Lehre yon der sich seihst vollziehendenOrdnung der Gemeinschaften.

Der dynamische Theil der sozialen Wissenschaft wird unsbeinahe ausschliesslich beschäftigen, indess habe ich doch wohle Uiige Begriffe aus der sozialen Statik zu bieten, ohne welche dieReihenfolge in meinem Werke unvollständig bleiben würde.

Ich werde die Bedingungen des sozialen Bestehens zunächstlQ Bezug auf das Individuum prüfen; dann in Bezug auf die Familie'üid schliesslich in Bezug auf die Gesellschaft.

Bei dem Individuum lasse ich alle Darlegungen der FähigkeitJ es Menschen für die gesellschaftliche Verbindung bei Seite. Die®hre Gall’s hat die soziale Richtung der menschlichen NaturWissenschaftlich dargelegt. Sie hat die falschen Urtheile beseitigt,Wonach die Kombinationen des Denkens bei der Führung des Lebensas Uebergewicht haben sollen und w'onach die Bedürfnisse einenßrtriebenen Einfluss auf die Erzeugung der menschlichen Thätig-ei t haben sollen. Eine einfache Erwägung genügt, um das Irr-^ u oiliehe einer Lehre darzulegen, welche den sozialen Zustand aus(j 6 . 01 Nutzen ableitet, den jeder für die Befriedigung seiner Be-Ur ftiisse daraus zieht; vielmehr konnte dieser Nutzen nur ersteiner langen Entwickelung der Gesellschaft sich zeigen.

Ich werde den Einfluss der wichtigsten Eigenschaften der^üschlichen Natur darlegen, welche der Gemeinschaft ihren eigen-Glichen Charakter gegeben haben, den keine Entwickelung zu^dorn vermag.

n Stetigkeit des Handelns bildet überall die unerlässliche

•ngung des Erfolges. Indess widersteht dem Menschen einej. . e Ausdauer; er findet zunächst sein Vergnügen in der Uebung. er Thätigkeit nur, wenn dabei die genügende Abwechselung«findet Die geistigen Anlagen sind die am wenigsten energi -en ‘- ihre Entwickelung veranlasst bei den meisten Menschen,