Fünfzigstes Kapitel.
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2u erhalten, und doch muss hei dem Menschen die Gesammtheit8 einer persönlichen Instinkte vorherrschen. Dieser doppelte Gegen-satz bildet den Keim für den Geist der Erhaltung und der Ver-besserung. Der erstere wird von persönlichen Instinkten einge-flösst, der andere durch die Verbindung der geistigen Thätigkeit^t den verschiedenen sozialen Instinkten.
Ich wende mich nun zu den Bedingungen für den sozialenBestand in Bezug auf die Familie.
Da jedes System sich aus ihm gleichartigen Elementen bilden^uss, so gestattet der wissenschaftliche Geist nicht, dass man die Gesell-® c haft als aus Einzelnen zusammengesetzt auffasse. Die soziale Ein-ei t hegt in der Familie, wenigstens in dem Paare, welches deren“Endlage bildet. Die Familie erscheint als der Keim für die Ein-leitungen im sozialen Organismus. Sie bildet ein Mittelglied zwi-® c hen demEinzelnen und seiner Gattung; der Mensch beginnt da-^ch aus seiner Persönlichkeit herauszutreten und lernt im Anderenleben.
Die Verfassung der Familie ist nicht unveränderlich, sondern^leidet mehr oder minder tiefe Veränderungen, deren Gesammt-für jeden Zeitraum das genaueste Maass der in der gleich-artigen Gesellschaft vorgegangenen Veränderungen abgiebt. SoUnterscheidet sich die Familie bei den Alten von der modernench gewisse Kategorien von Sklaven, die zu ihr gehörten. Iche die Familie in Bezug auf das zu betrachten, was sie für alleq la len Fälle Gemeinsames hat, insofern das häusliche Leben dieI rilri dlage des sozialen Lebens bildet. Hiernach kann die sozio-^ gische Lehre von der Familie sich auf die Prüfung zweier Ver-nisse beschränken, nämlich der Unterordnung der Geschlechter( lftr der Lebensalter; das eine begründet die Familie, das*” <l «e erliiilt sie.
Oft» Institut der Ehe konnte den revolutionären Erachütterun.8 ch a ^ er übrigen sozialen Begriffe nach dem Verfall der theologi-ei1 Philosophie, welche ihm als Grundlage diente, nicht entgehen.Mrd 0 '^ e P os hive Philosophie die Unterordnung der Geschlechterp , befestigen können, welche das Prinzip der Ehe und derist, so muss sie von einer genauen Kenntniss der rnensch-Natur in Verbindung mit einer verständigen Beurtheilung