Fünfzigstes Kapitel.
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^uslöschung hinwirkt. In dieser Weise muss die Theilnahme derRegierung an der Entwickelung des sozialen Lebens aufgefasstWerden, und zwar unabhängig von den groben Aufgaben für dieMaterielle Ordnung, auf die man ihr Thun beschränken will. Die^gierung führt dann selbst keinen einzelnen Fortschritt aus, aber810 trägt, dann zu allen Fortschritten der Gesellschaft bei.
Die Stärke dieser regelnden Thätigkeit nimmt nicht ab, wennle menschliche Entwickelung zunimmt, vielmehr wird sie dann1101 so nöthiger. Gerade in diesem Uebergewicht des Geistes fürGesammtheit liegt nach jeder Richtung hin der Charakter der^gierung.
So begreift man, wie verkehrt die Abneigung gegen jede all-ptneine Lehre ist, wie sie bei den meisten heutigen Gelehrtenssteht. Der Geist für die Gesammtheit und der Geist für das^’Ozelne können nicht entbehrt werden. Sie haben abwechselnd^ eine oder der andere in dem Gange der Entwickelung dieorherrschaft, je nach der Natur des Fortschrittes, welche der-^N>e iu jeder Zeitepoche einhält. Die Untersuchung der grössten^®dtirfnisse der heutigen Gesellschaft ergiebt, dass, wenn in den^ ei letzten Jahrhunderten der Geist für das Einzelne hat vor-ef rschen müssen, um die Zersetzung der alten Organisation herbei-^1 »ihren und um die Entwickelung der Elemente einer neuenk dnung zu erleichtern, es jetzt dem Geist der Gesammtheit zu-0Ql mt, der Reorganisation vorzustehen.
Nach dieser Darlegung der Aufgabe der Regierung, habe ichg 11 zu erläutern, wie ihre Thätigkeit aus dem Gange der sozialenRegung sich herauszubilden strebt. Die zersetzende Richtung,e mhe der Zertheilung der Arbeiten anhaftet, hat immer bestanden; hat sich mehr und mehr entwickelt; deshalb musste auch^ der Einfluss, welche jene Richtung genügend zu massigen^ e ' gleichmässig ein unwillkürlicher und zunehmender gewesen sein,t >h die soziale Oekonomie bestehen konnte. Die ArbeitstheilungZlij au °h zu einer steigenden Unterordnung, welche von selbst(j Entwickelung einer Regierung der Gesellschaft treibt. Dieseer ordnung ist keine blos materielle, sondern hauptsächlich einetat 6 Un< * m °ralisclie, d. li. sie erfordert ausser der thatsächlichenr ' v erfung ein gewisses Vertrauen in die Fähigkeit oder in die