Band 
Zweiter Band.
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Eimmdfiinfzigstes Kapitel.

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Äderungen iii dem Leben der Menschheit haben. Die Geschichteder Gesellschaft ist bedingt durch die Geschichte des menschlichenfeistes. Wir haben deshalb hier als Führer bei unserem geschicht-eten Studium die allgemeine Geschichte des menschlichen Geisteswählen, oder vielmehr beizubehalten. In strenger Folge diesesrinzips haben wir bei dieser geistigen Geschichte an den allge-meinsten und abstraktesten Begriffen anzuknüpfen. Daher musse Beurtheilung des Systems der Meinungen über die Gesammt-e it aller Vorgänge, mit einem Wort die Geschichte der Philo-^Phie, bei der Ordnung unserer historischen Untersuchung denV °rsitz führen.

Nunmehr können wir den Begriff' der sozialen Dynamik prüfen,Indern wir hauptsächlich die Gesetze für den menschlichen Geist* ri -Betracht nehmen. Das Prinzip dieser Lehre liegt in dem philo-sophischen Gesetz, welches ich 1822 für die stete Zeitfolge derei allgemeinen Zustände, des theologischen, des metaphysischen^ schliesslich des positiven Zustandes entdeckt habe, durch welche-Stände die Erkenntniss bei jedweder Art von Spekulation liin-'Wchgehen muss.

Seit der Entdeckung dieses Gesetzes sind alle mit einiger, , ° s ophischen Auffassung begabte Gelehrten von dessen Genauig-^ m bei den verschiedenen Wissenschaften überzeugt. Die mirannt gewordenen Einwürfe betreffen nicht die Thatsache selbst,Qern nur seine Allgemeingültigkeit. Diese Thatsache wird auchtelbar von den Wissenschaften, welche gegenwärtig positive4 |j ' anerkannt, d. h. diese dreifache geistige Entfaltung wird für6 Bälle, wo sie sich vollzogen hat, anerkannt; man scheint hier

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zu behaupten, dass dieselbe auf soziale Forschungen anzu-en unmöglich sei.v ist deshalb wichtig, sich über den Sinn dieses Gesetzes zujj andigen, welches, wenn ihm die Allgemeingültigkeit fehlte, seine^uptwirksamkeit verlieren würde. Man kann in der Soziologiee Verhältnisse der Vorgänge a priori und unabhängig von ihrer^T^ttelbaygjj Ermittelung nach den Grundlagen erkennen, welchey 6 ^logische Lehre vom Menschen darbietet. Nun kann diesein keinem Falle ein grösseres Interesse haben, als beiNichtigsten Gesetze der sozialen Dynamik. Ich habe daher