Einundfünfzigstes Kapitel. 133
können, dass er sich auf die Feststellung der Gesetze der Vor-gänge beschränkte und von ihren Ursachen Abstand nahm.
Selbst heute noch fallt das Genie, wenn es sich von diesenSchranken zu befreien sucht, in diesen ursprünglichen Zirkel von^rthümern zurück, weil es von einem ähnlichen Punkt ausgeht undem ähnliches Ziel annimmt und die Hervorbringung der Vorgängev °n einem besonderen Willen ableitet. Um nur ein Beispiel anzu-ftlhren, genügt die Hinweisung auf den Irrthum Malebranche’s,Welcher die mathematischen Gesetze aus einem elementaren Stoss derfesten Körper ableiten wollte. Wenn ein solcher Geist in einem so aufge-klärten Zeitalter für die Erklärung dieser Wissenschaft nur die steteTätigkeit einer unmittelbaren, in das Einzelne gehenden Vorsehunga ufstellen konnte, so zeigt eine solche Begründung unwiderleglichle Hinwendung des Verstandes zu einer theologischen Philosophieallen Fällen, wo er in die innere Natur der Vorgänge ein-igen will.
Uieses unwillkürliche Auftreten der theologischen Philosophie^ deren wichtigste Eigentümlichkeit und die Quelle ihrer langendtung. Die Bestimmung einer solchen Philosophie, welche alleiner geistigen Entwickelung den Weg öffnen kann, geht darauslltlr, iittelbar hervor. Es war unmöglich, im Beginn für irgend®*üen Gegenstand eine positive Lehre aufzustellen, d. h. irgend eineFassung, welche sich auf ein System entsprechender Beobach-^ egen stützte. Selbst abgesehen von der Zeit, welche für die..“^lulung solcher Beobachtungen nöthig war, konnte der menscli-ijh e ® e fet sie nicht unternehmen, wenn er nicht durch irgend einee °rie dabei geleitet wurde.
th e Der Art ist vom logischen Gesichtspunkt aus die Aufgabe der
e °logischen Philosophie bei dem Beginne der geistigen Thätig-
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bei' W ° ( ^ e Phantasie immer der Beobachtung voraneilt, sowohl1 ^ e n Einzelnen wie bei der Gattung. Dieser Philosopie kam
es
,. z, h den menschlichen Geist aus dem fehlerhaften Zirkel zu be-dien ■ - - - - -. .
in welchem er sich befand, indem er zunächst beobachten
Us ste, llm zu p aHgen( ] en Vorstellungen zu gelangen, und docha er Theorien zu ersinnen, um demgemäss dann Beobachtungeng- H ^Uen. Es gab hier keinen anderen Ausweg, als alle Vor-8 e wie menschliche Handlungen aufzufassen, sei es nach der