134 Einundfünfzigstes Kapitel.
ursprünglichen Fiktion, welche jeden Körper mit einem Leben gleichdem unseren erfüllt, oder mittelbar mittels der Hypothese, welcheüber die Gesammtheit der sichtbaren Welt eine unsichtbare stellt,die mit übermenschlichen Wesen bevölkert ist, deren Thätig*keit alle erheblichen Vorgänge bestimmt, indem sie nach ihremBelieben einen Stoff zu Veränderungen bringen, welcher ohnesie einer gänzlichen Trägheit anheimfallen würde.
In diesem zweiten Zustand vermag die theologische Philosophiedie ausgedehntesten Hülfsmittel für die Befriedigung der beginnen -den Bedürfnisse des Verstandes zu bieten, der dann gerade dietäuschendsten Erklärungen in naiver Weise vorzuziehen geneigtist. Bei jeder neuen Verlegenheit, welche das Schauspiel der Naturveranlasst, genügt es ihm, einen neuen Willen bei dem betreffendenAgenten, oder auch die ihm wenig kostende Erschaffung eines neuenAgenten anzunehmen. Trotz dieser eitlen kindischen SpekU'lationen für die heutige Zeit darf man doch nicht vergessen, das 8sie allein den menschlichen Geist aus seiner ursprünglichen E>"starrang erwecken konnten, indem sie seiner Thätigkeit das einzig eElement boten, was damals möglich war.
Zu diesen rein geistigen Gründen traten die moralischen unibesonders die sozialen hinzu, welche eine solche Nothwendigk®^unbestreitbar machten. Die theologische Philosophie konnte all eJl1im Anfänge den Menschen mit einem festen Vertrauen erfülle 11,indem sie ihm ein Gefühl allgemeiner Oberhoheit für seine Stellungund Macht einflösste. Indem der Mensch alle Vorgänge als dur^übermenschliche Beschlüsse geleitet annahm, hoffte er die Nat urnach seinen Wünschen zu ändern, zwar nicht durch seine persö' rliehen Hülfsqueilen, deren traurige Unzulänglichkeit damals zu kP rwar, aber wohl mittels der unbeschränkten Herrschaft, welch eer jenen idealen Mächten zuschrieb, sofern es ihm nur gelaU#mittels entsprechender Anregungen, deren Vermittelung sich Zl1verschaffen.
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Wenn der Mensch im Anfang hätte einsehen können, dass öWelt unverbrüchlichen Gesetzen unterliegt, so würde die für ^damals vorhandene Unmöglichkeit, sie aufzufinden und deren Aeus serangen zu modifiziren, ihn in eine fatalistische Entmuthigung